Frankreich

Marianne Saturday August 8, 2015

Do. 06.08.

Uwe hatte schon Baguette und Obst geholt, bevor ich wach wurde. Um 10:30 abgelegt, hinter uns kamen noch 3 Bötchen in die letzte belgische Schleuse. An der 1. Französischen Schleuse bekamen wir die Fernbedienung. Ab jetzt knnen wir alleine schleusen. Die ersten Schleusen waren sehr hoch, da stand aber zum Glück immer ein Schleusenwärter, der die Leinen mit einem Haken annahm und über die Poller legte. Direkt hinter der 2. französischen Schleuse kam ein Tunnel, was wir erst spät sahen. Da kam wieder Hektik auf. Ich bekam die Bimini nicht los. Fragte Uwe noch wegen Licht, er meinte 'Nicht nötig'. Im Tunnel wollte er dann doch dir Positionslampen an haben. Ich musste den Schalter im Dunkeln finden. Ab der 5. Schleusen waren wir dann ohne Betreuung. Die Holänder schleusten immer mit uns, leider lagen wir vorne, was bei Bergfahrt bedeutet, dass wir den Schwall beim Befüllen der Schleuse abkriegen. Wir fuhren in Ravin nochmal durch einen kurzen Tunnel und danach in den Yachthafen. Dazu muß man den Maaskanal 500m zurück fahren. War gerade noch 1 Platz frei. Wir dachten erst, er wäre zu kurz, aber ain Holänder aus Mastricht ist ihn abgeschritten, 13m. Haben Dank seiner und der Hilfe der Hafenmeisterin wunderbar angelegt. Alle sehr nett! Hafen wunderbar bepflanzt, viele Kinder und Hunde da. Kostete nur 7.65€ mit Strom, Duschen, Wasser und Waschmaschinen inklusive. An einem kleinen Stand werden regionale Produkte, wie Honig, Marmeladen, Cidre und französische Biere verkauft. Intermarche mit Tankstelle und Lidl gleich um die Ecke. Prima!

FR. 07.08.

Morgens 1 Maschine Wäsche angeschmissen. Uwe holte 3 Kanister Diesel vom Intermarche ich war bei Lidl einkaufen. Noch Wäsche in Trockner, um 13 Uhr konnten wir dann ablegen. Sie wollten uns noch überzeugen, dass wir doch zum Bebecue mit Musik heute Abend bleiben sollten, aber die Musik schreckte uns eher ab. Außerdem wird die Zeit langsam knapp, wollen uns ja in Richardemenille mir Hectoers treffen. Bis zum Anleger in Monthermé, direkt unterhalb von Parkplatz für Wohnwagen, Von denen hatte jeder gerade Platz für einen mittleren Wohnwagen und einem kleinen Tisch daneben, dann stand da schon den nächste Wohnwagen. War aber kompett voll! Da hätte ich mich doch lieber irgendwo in die freie Natur gestellt! War kurz mit Tobbi draußen, als ein heftiger Schauer kam. Abends auch immer wieder Gewitter mit heftigem regen.

Sa. 08.08.

Morgens 1 Maschine Wäsche angeschmissen. Uwe holte 3 Kanister Diesel vom Intermarche ich war bei Lidl einkaufen. Noch Wäsche in Trockner, um 13 Uhr konnten wir dann ablegen. Sie wollten uns noch überzeugen, dass wir doch zum Bebecue mit Musik heute Abend bleiben sollten, aber die Musik schreckte uns eher ab. Außerdem wird die Zeit langsam knapp, wollen uns ja in Richardemenille mir Hectoers treffen. Bis zum Anleger in Monthermé, direkt unterhalb von Parkplatz für Wohnwagen, Von denen hatte jeder gerade Platz für einen mittleren Wohnwagen und einem kleinen Tisch daneben, dann stand da schon den nächste Wohnwagen. War aber kompett voll! Da hätte ich mich doch lieber irgendwo in die freie Natur gestellt! War kurz mit Tobbi draußen, als ein heftiger Schauer kam. Abends auch immer wieder Gewitter mit heftigem Regen.

Sa. 08.08.

Um 10 Uhr abgelegt. Bei leichter Bewölkung zog die herrliche Flusslandschaft mit Walf, feldern, vielen Tieren an uns vorbei. Auch Eisvögel sind man hier immer mal wieder. Die, teils langen, Schleusenkanäle gehen imme wieder auf die offene Maas über. In Charleville-Mezières mittags angelegt. Uwe brauchte einen SFR-Stick für Internet in Frankreich. Der Laden machte aber gerade Mittagspause und bescherte uns so einen Pastis unter den Arkaden am Place Ducal, einem kleinen Rundgang durch die nette Stadt und den besten Hambureger, den ich je gegessen habe in einem kleinen französchen Lokal. Wollten eigentlich zum Anleger in Sedan, doch die Schleuse 200m davor hatte schon Feierabend. Also fuhren wir ein kleines Stück zurück, wo ein Anleger für 1 Boot frei war. Das Heck des Schiffes blieb aber schon im Schlamm stecken! Bin mal gespannt, wie wir morgen weg kommen! Noch 39 Schleusen bis zu unserer Lieblingsfernfahrerkneipe in Pagny sur Meuse mit dem tollen Bufet.

So. 09.08.

Kurz nach 8 war die Schleuse noch nicht in Betrieb. Also hatte ich Zeit, mit Tobbi zu spielen, Baguette und Croisant beim Bäcker zu holen. Um 9 Uhr ging die Schleuse in Betrieb und gleichzeitig fing es an zu regnen. Wir fuhren aber doch bald ohne Probleme los! Die 2. Schleuse funktionierte nicht, 2 Boote waren in der Schleuse, nichts ging mehr. Kurzentschlossen fuhren wir ein kurzes Stück zu einem Anleger zurück und machten uns Sandwiches. Nach ca 20 Min. kamen die beiden Boote vorbei und gleich auch ein Motorsegler, der in unsere Richtung, also zu Berg, fuhr. An den hängten wir uns dran, so hat er schon mal die Schleusen in Betrieb gesetzt und wir lagen in der Schleuse hinter ihm. Das bedeutet, dass das vordere Boot beim Hochschleusen den meisten Schwall abkriegt, während wir erheblich ruhiger liegen. Zum GLück hörte es auf zu regnen, nachmittags kam die Sonne wieder raus. Nach der 3. Schleuse ließ uns der Motorsegler dann überholen. Die restlichen 3 Schleusen bis Stenay waren aber nicht wirklich heftig. Die Maas wird langsam schmaler, das Tal wird immer breiter. Auf den Wiesen weiden bunte und weiße Charolais-Rinder, viele Getreidefelder, auch große Seen auf beiden Seiten des Kanals. In Stenay bogen wir beide in den schon ziemlich vollen Yachthafen. Ein Hamburger zog sein Schiff ein paar Meter zurück, so daß wir gerade noch zwischen seinem Boot und einer Peniche Platz hatten. Halfen uns auch noch beim Anlegen. Sehr nett. Haben noch eine ganze Zeit mit ihnen gequatscht. In der Capitainerie bekam ich auch noch Unterlagen über Stenay, das Biermuseum hatte auch noch bis 18 Uhr auf. Also ging Uwe ins Museum, ich mit Tobbi spazieren. Den Anleger holten wir uns dann nach 18 Uhr in der Taverne den Biermuseums, leckeres lokales Bier. Wollten eigentlich Muscheln in einer Biersauce essen, aber in Frankreich haben im August leider sehr viele Restaurants Ferien. Nur einKebabgrill und eine Pizzeria hatten auf. Also gab es Pizza. War sehr lecker, auch wenn wir ewig warten mußten. Aber so schnell verhungert man ja nicht.

Mo. 10.08.

Schleuse 28 war außer Betrieb. Zum Glück gab es davor einen schönen Anleger, an dem auch die Hamburger lagen. Sie kamen gerade vom Einkaufen zurück. Ein Holländer, der zu Tal fuhr und vorher in der Schleuse war, gab uns eine Telefonnr. der VNF ( Voie Nautuque de France). Dauert mindestens 20 Min., kommt jemand vorbei. So hatte ich noch Zeit zu einem Spaziergang mit Tobbi. Ab Schleuse 27 nach Dun-sur.Meuse wurden wir von Hand geschleust. Das bedeutet, dass die Tore von einem Schleusenwärter/in von Hand auf- und zudreht werden, die Schütze werden Hand bedient werden. Zu 3. in einer Schleuse, wurden aber gaaaanz sanft geschleust, da wir direkt den Poller am Schleusentor nehmen mussten. Am nächsten Anleger machten Krauses aus Hamburg leider fest. So fuhren wir mit dem Hollnder von gestern weiter. Wir fahren jetzt überwiegend auf einem ziemlich zugewachsenen und verkrauteten Kanal. Immer mal wieder bekommen wir die Maas auf einer Seite zu Gesicht. Wir sehen Bisamratten, die abtauchen, sobald wir ihnen zu nah auf den Pelz rücken. Sehr viele Schlehen mit dicken Früchten säumen unsere Fahrt, aber es war ja, zum Glück, noch kein Frost. Sammeln lohnt also noch nicht. Auch die Nüsse sind leider noch nicht reif. Am Anleger in Vacherauville machten auch wir gegen 18 Uhr fest. Sehr schön! Wiese, ein großer Holzsteg für Angler und 2 Extrastege für Rollstühle. Dahinter gab es dann auch Tische und Bänke. Tobbi und ich nutzten nach dem Abendessen den asphaltierten Treidelpfad entlang des Flusses zum Radfahren. Noch 25 Schleusen bis zur tollen Kneipe in Pagny.

Di. 11.08.

Heute ist mal wieder sonnen auf dem Vorschiff angesagt. Kommen bald durch Verdun, wo wir das letzte mal ein paar Tage gelegen haben. In der Schleuse sollten wir noch 15 Min. warten, ob noch ein zweites Boot kommt, da auch hier schon das Wasser knapp wird. Wurden dann aber doch alleine geschleust. Die Mobbel muss ihre Route ändern, da der Umgehungskanal von Nancy wegen Wassermangel schon geschlossen ist. Wir werden immer noch manuell geschleust. Das ist echt prima. Bei hohen Schleusen wird die Leine angenommen und über den Poller gelegt, was mir natürlich viel hilft, da ich die Poller vom Boot aus nicht mehr sehen sondern nur erahnen kann. Uwe hilft den Scleusenwärtern auch, sobald die Möglichkeit besteht, an einer Leiter hochzuklettern. Haben um 16:30 an einem Anleger in Lacroix sur Meuse festgemacht. Ein Holländer half beim Anlegen. Netter kleiner Ort, mit schönem Brunnen, einem, wie in Frankreich üblich, monströsem Denkmal und einer gr0ßen Kirche. Das alles erzählte mir eine ältere Frau, bei der ich Gemüse aus ihrem Garten für kleines Geld kaufte. Ansonsten gibt es noch ein Cafe, das auch Zigaretten verkauft, einen Krämerladen, der über Kleider, Haushaltswaren, Getränke, Konserven und Brot wirklich alles hat. Das war es dann. Die Bäckerei hat gerade Betriebsferien.

Uwe hat abends einen biegsamen Stab am Mast angebracht, der gerade ein paar Zentimeter höher als unsere Bimini ist.

Mi. 12.08.

Die erste Schleuse wurde noch manuell bedient, dann waren es wieder Automatikschleusen, die wir selbst mit der Fernbedienung auslösen konnten. Bis auf 1 gingen aber alle gut. Da ging wohl 1 Tor nicht ganz auf, so dass sie auf rot/grün stehen blieb. Während wir noch davor rumdümpelten kam ein VNF-Auto und brachte sie wieder in Ordnung. Bei einigen niedrigen Brücken bewährte sich der Stab am Mast. Passt er durch, brauchen wir die Bimini nicht umzulegen. Ohne ihn hätten wir das bestimmt ein paar mal vorsichtshalber gemacht! Es waen nur ein paar Zentimeter Platz, aber da der Stab nicht an der Brücke kratzte, fuhren wir beruhigt weiter. Bei dem Anleger vor einem Aldi war noch Platz, den wir ausnutzten um mit Tobbi von Bord zu gehen und unsere Vorräte aufzufüllen. Gegen 18 Uhr mündete der Maaskanal in den Rhein-Marnekanal, Noch 1 Schleuse und 5 km und wir konnten in Pagny sur Meuse auch ohne Hilfe der anderen Bootsfahrer, die schon am Steg lagen, problemlos anlegen. Das war seit langem wieder das erste mal, dass keiner eine Leine annahm. Normalerweise ist es üblich, dass man anderen beim An- und Ablegen hilft! Uwe stieg ins sehr klare Wasser und entfernt jede Menge Wasserpflanzen aus den Schrauben, die sich da in den letzten Tagen angesammelt hatten. Dann machten wir uns landfein und zogen in die Fernfahrerkneipe mit dem tollen, preiswerten Buffet. Hat sich mal wieder gelohnt, tagsüber nicht so viel zu essen. Menu mit beliebig viel von den Vorspeisen, Salaten, Pasteten, Käsen und herrlichen Nachtischen kostet zwishen 14.20€ und 18.20€, je nach Hauptgericht, Rosé-, Rotwein und Wasser à la volenté inklusive. Hatten wir uns aber nach 12 Schleusen auch verdient.

Do. 13.08.

Kurz nach 10 Uhr abgelegt, wollen uns heute Abend in Toul mit Hectors treffen. Als erstes ging es durch einen 865 m langen Tunnel, der von 1839 bis 1845 gebaut wurde, was ich mit dem Boot immer noch seltsam finde.Von jetzt an geht es wieder zu Tal, da ist das Schleusen einfacher. Müssen durch eine Schleusentreppe, das bedeutet, dass im Abstand von einigen 100 Metern eine Schleuse nach der anderen kommt. Bald ging ein Tor nicht zu, also VNF anrufen. Gerade als er kam, ging das Tor doch zu, nachdem Uwe den blauen Stab noch mal ganz sanft nach oben geschoben hatte. In der nächsten Schleuse öfnete ich das untere Tor nicht, also wieder VNF anrufen. Da kam auch bald ein ganz junger Typ, der meinte, er würde jetzt das Tor aufmachen. Stattdessen schleuste er uns aber wieder hoch, war selbst ganz überrascht, wußte nicht warum. Statt wieder runterzuschleusen, ging das obere Tor auf. Der Junge war ziemlich ratlos, telefonierte erst mal. Dann Tor wieder zu, ich ging vorsichtshalber erst mal mit der Leine an Land. Als dann der Wasserspiegel wirklich langsam sank, ging ich wieder an Bord. Jetzt öffnete sich auch das untere Tor und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Hinter dem Hafen von Toul kamen wir dann wieder auf die Mosel. Jetzt geht es wieder zu Berg. Von der letzten Großschleuse stand das Tor auf, 1 Boot lag schon in der Schleuse. Uwe gab Gas, so dass wir noch mitkamen. Beim Näherkommen meinte Uwe „Ich glaube, das ist die Mobbel“. Recht hatte er! So haben wir uns also hier schon unter großem Hallo getroffen.Direkt nach dem Anlegen sind die Männer ja erst mal mit Wartunsarbeiten beschäftigt, so zogen Tobbi und ich mit einer Flasche Sekt zu Petra. Jürgen gesellte sich bald dazu, dann kam auch Uwe, noch inm Arbeitsanzug. Das verheißt nichts Gutes. Er meinte, ich brauch jetzt mal ein Bier und muß in Ruhe nachdenken. In der Bilge hatte er den Bolzen der Backbordwelle gefunden. Wieso ist er raus? wie ist das überhaupt möglich? wie kommt er wieder rein? Inzwische war die Schraube auf der Achse etwas verrutscht, und der Bozen passte nicht mehr rein. Also zogen Uwe und Jürgen mit Werkzeug, Schrauben los, um das wieder hinzukriegen. Petra und ich leerten inzwischen die 2. Flasche Sekt, was mir dann aber langte, hatte ja noch nichts gegessen. Schrabe war notdürftig repariert, so ging ich auf unser Boot, legte mich ins Bett, das war's für heute für mich!

 

Fr. 14.08.

Morgens fing es gleich an zu regnen. Wir hatten uns zwar Regen gewünscht, da die Kanäle schon heftig Wassermangel haben, aber am liebsten natürlich nachts. Als der Regen nachließ machten wir uns mit den Fahrräder auf zu Cora um frisches Baguette uns sonst noch einiges auf Vorrat zu holen. Dann legten wir ab, da Hectors Angst hatten, keinen Platz mehr in Richardemenille, unser heutiges Ziel, zu bekommen. Hatten auf der ganzen Fahrt eine dicke schwarze Wolke hinter uns, aber zum Glück keinen Regen. Hatten noch 2 große Moselschleusen, danach 2 kleinere, die wir mit Fernbedienung auslösen mussten. Ging aber alles ganz wunderbar! In Richardménil auch noch Platz. Wir waren aber erst zu nah hinter der Brücke an den Steg gefahren und saßen im Kies auf. Mit Jürgens tatkräftiger Hilfe, das Boot vom Steg wegzudrücken und volle Power der beiden Maschinen kamen wir aber weg und legten das Boot ganz nah hinter die Mobbel, wo es tief genug war. Uwe kontrollierte wieder einiges im Maschinenraum, ich ging mit Tobbi Stöckchen werfen. Dann erst mal gemütliches Beisammensein auf der Mobbel. Sind uns noch nicht so ganz klar, ob der Vogesenkanal jetzt doch bald gesperrt wird und wir besser zurück auf Mosel Rhein fahren sollen, oder es doch wagen, hier wie geplant weiter zu fahren. Ein Boot mit 1.10 m Tiefgang fuhr wohl schon fters durch Schlamm, wir haben 1.30 m. Andererseits garantiert die VNF 1.40 m. Aber ist darauf Verlaß? Da jetzt wieder Sonne rauskam, wurden Tisch und Stühle an Land geräumt und endlich mal gegrillt. Ich ging mit Tobbi durch den Ort, eine Bäckerei suchen. Noch lange von Land den herrlichen Sonnuntergang bewundert. Die schwarzen Wolken wurden von der Sonne erleuchtet und färbten sich langsam orange/gelb. Sah bedrohlich aus, aber tolle Farben. Davor war eine metallene Fußgängerbrücke über den Kanal, von einem Freund von Gustav Eiffel konstruiert. Als es anfing zu regnen verzogen wir uns auf die Mobbel.

Sa. 15.08.

Um 9 Uhr schon los, hatten 15 Schleusen und 37 km vor uns. Uwe hatte uns schon mit frischem Baguette versorgt. Außer uns war keiner mehr auf dem Kanal unterwegs. Haben wohl alle Angst vor zu wenig Wasser und dass der Kanal geschlossen wird! Dadurch waren die Schleusen für uns immer sofort bereit, sobald wir sie auslösten. Hinter der Kanalbrücke über die Mosel war es auch ziemlich knapp für unser Boot mit 1.30 m Tiefgang. haben aber noch nicht aufgesessen. Wir verließen das Department Meuse-Mosel und fahren jetzt durch das Departmend de Voges. So kamen wir schon vor 16 Uhr in Charmes an. Haben am Anleger auch noch viel Platz gehabt, wir mussten trotzdem bei der Mobbel „Päckchen“ legen, da es für uns am Ufer schon zu seicht war. War aber kein Problem. So hatten wir kurzen Weg von Boot zu Boot. Das Wetter war bewölkt, mal kurz Nieselregen. Jeder kochte für sich auf dem Schiff. Ich erkundete mit Tobbi den Ort, dann machten Petra und ich einen lustigen Kniffelabend, Uwe saß mit Jürgen oben auf Deck.

So. 16.08

Die Mobbel fährt wieder vor, da sie weniger Tiefgang haben. Das war heute aber in den Schleusen heftig, da sie immer voll im Schwall liegt. Wollten eigentlich bei Schleuse 15 anlegen und in die Pizzeria gehen. Da war aber der Anleger von der VNF schon gesperrt, wohl zu wenig Wasser da. An der Spundwand durfte man nicht über Nacht liegen bleiben, also weiter. So machten wir 35 km und 30 Schleusen bis zue Scheitelhaltung. Unterwegs merkte Uwe, dass der Steuerbordmotor nicht mehr rückwärts zog. Warum? Am Anleger waren wir alle geschafft, also nach den üblichen Wartungsarbeiten der Männer, Uwe füllte auch noch mal Getriebeöl in der Steuerbordmaschine nach, erst mal gemütliches Beisammensein bei Bier und ein paar kleinen Häppchen am Steg. Dann schnell was gekocht, zum Grillen war es doch zu bewölkt. Hatten den ganzen Tag aber keinen Regen.

Mo. 17.08

Morgens wurden wir von der Sonne geweckt. Tobbi ging am Ende des Morgenspaziergangs über den Steg und schwupps auf die Mobbel! Dort bekam der arme hungrige Hund auch gleich ein Leckerchen, als ich dann mit ihm gehen wollte, ließ er sich auf den Boden fallen und wollte nicht mehr aufstehen. Ich glaube, wenn wir nicht aufpassen zieht er bald um! Jetzt geht mit uns wieder berab, da ist das Schleusen leichter. Heute nur eine kurze Etappe, 8 Schleusen. Die letzten 4 waren so nah zusammen, dass ich mit Tobbi immer schon vorlief und mit der Fernbedienung auslöste. Da wurden die Schleusen befüllt, die Tore gingen auf und die Boote konnten ohne Wartezeit einfahren. Um 14 Uhr an einer Mauer mit Klampen und Ringen vor einem schönem Grillplatz angelegt. Ich habe nach einem kleinen gemeinsamen Imbis auf der Mobbel geduscht. Jürgen hatte sogar eine Eratz-Hundepfeife, da unsere sich zerlegt hatte. Was würden wir nur ohne Mobbel machen ?! 

Sehr lecker gegrillt, Tobbi rannte lange hinter seinem Ball her, das war ein toller Liegeplatz!

Di. 18.08.

Heute waren die Schleusen dicht zusammen, zwischen 500m und 1.4 km auseinander. Also mein Fahrrad in der 1. Schleuse von Bord. Bei den kurzen Abschnitten lief auch Tobbi mit. Aber nach ca. 3 km ging er wieder an Bord. Ich fuhr vor, holte die Schleusen schon hoch, so dass die Boote direkt einfahren konnten. Hatten noch einiges an Gegenverkehr, die Boote hatten noch den letzten Tag genutzt, um in den Kanal einzufahren. Ab morgen darf man nur noch ausfahren, am 23. wird der Kanal ganz gesperrt. Schönen Anlieger bei Bain le Bain. Das ist ein Kurort für Herz-Kreislauf-Erkrankung, ca. 3 km entfernt.. Abends nutzten wir das schöne Lokal am Anlieger. Das Essen war prima, auch preiswert. Bei den Menüs von Hectors war ein tolles, püriertes Gemüse mit Käse dabei. Waren nicht sicher, was es war, schmeckte aber sehr lecker. Auf unsere Nachfrage meinte die Kellnerin „pürierte Zucchini, haben wir heute zum 1. mal probiert!“

Mi. 19.08.

In der 1. Schleuse setzte Uwe wieder mein Fahrrad raus, und Tobbi und ich fuhren vor, um die Schleusen zu bedienen. Vor einem 1.7 km langen Abschnitt ging Tobbi wieder an Bord. So am Kanal entlang, in de noch nicht so warmen Morgensonne macht auch Fahrradfahren Spaß! In der letzten Schleuse vor Fontenoye drückte mir Uwe Geld in die Hand, sollte schon mal zum Bäcker fahren. Der hatte leider zu, aber in einem kleinen Krämerladen bekam ich Baguette und Croissants. Als ich in den Hfen kam hatten sie gerade angelegt. Wollten eigentlich weiterfahren, aber unser Boot ließ sich nicht mehr starten, Batterien leer! Uwe wollte schon alles mögliche umklemmen, als ich die Idee hatte, doch einfach Strom anzuschließen. Das machten wir dann auch. Bald fragten Petra und Jürgen, warum bleiben wir nicht eine Nacht hier liegen. Wasser, Strom, Tische, Bänke, alles da, und Zeit genug haben wir auch. So machten wir es dann auch! Da wir Strom hatten, konnte ich mal wieder Aioli machen, abends gemütlich gegrillt.

Do. 20.08.

Heute war es mal wieder ziemlich aufregend. Habe noch warmes Baguette und Croissants geholt. In der 1. Schleuse Poller nicht erwischt, Uwe bekam Schiff nicht gestoppt, da auf der Steuerbordmaschine der Rückwärtsgang nicht mehr richtig funtioniert. Uwe stellte den Tisch im Salon auf die Bank um den Motorraum zu öffnen, ich hatte inzwischen die Leine um den Poller und stoppte das Schiff kurz vor der Mobbel ziemlich heftig, wodurch der Tisch wieder runterfiel. Hatte die Leine um den Poller gewickelt, da das Boot jetzt nach hinten ging. Uwe fluchte, leine nicht um den Poller, glaubte nicht, dass ich das Boot nicht so halten kann. Merkte dann aber, dass er den Rückwärtsgang noch eingelegt hatte. Inder nächsten Schleuse ging ich mit Fahrrad von Bord, wollte wieder vorfahren, die Schleusen bedienen. Aber bald hörte der Weg vor einem sumpfigen Bach auf. Also zurück, hoch auf die Straße, und dann ging ein Weg runter zur Schleuse. Da wieder an Bord. Die nächsten 2 Schleusen waren nur 500m auseinander, wollte das Stück mit Tobbi laufen. Hatte ihn bis zur Hälfte an der Leine, ging dann vor, die Schleuse zu bedienen. War aber gar nicht nötig, wurde automatisch ausgelöst. Inzwischen war Tobbi wieder auf dem Rückweg, wollte wohl wieder an Bord, er reagierte auch nicht auf mein Rufen und Pfeifen. Die Boote waren aber schon aus der Schleuse raus, Tobbi lief trotzdem zurück. Ich musste also auch wieder zurück, ihn holen. Also ein kleiner Spurt vor zur Schleuse, war aber noch rechtzeitig, um die Leine anzunehmen. So kommt man mal zum Morgensport. Wir fuhren teils durch richtig enge Schlucht, der Kanal ist auch sehr schön bewachsen. Nach Schleuse 49 im Hafen ohne Probleme angelgt, obwohl er nur 1.20m tief sein soll, wir aber einen Tiefgang von 1.30m haben. Ich noch mit Fahrrad zum Intermaché einkaufen. Wieder mal Spieleabend.

Fr. 21.08.

Nach der 1. Schleuse fuhren wir auf die Saone. Endlich wieder viel Wasser unter dem Kiel! Ab sofort haben wir Automatkschleusen, das heißt, kurz vor der Schleuse muß man einen Schlauch, der über den Fluß hängt, gegen den Uhrzeigersinn drehen um die Schleuse zu bedienen. Das geht gut. Am Ufer stehen viele Reiher, die sofort auffliegen, wenn wir uns mit dem Boot nähern. Die sind noch viel scheuer als am Kanal, da bleiben sie einfach stehen, obwohl wir viel näher dran vorbei fahren. In Port sur Saone fuhren wir an einem netten Restaurant vorbei. Also kurzerhand an den Spundwand kurz danach angelegt. Ist Gemeindesteg. Tolles Abendessen, Friture (kleine Fischchen) mit super leckerem Eis als Nachtisch.

Sa. 22.08.

Nachdem die Peniche kurz vor uns loslegte, ließen wir uns noch etwas Zeit. Trotzdem hatten wir sie vor der nächsten Schleuse eingeholt und mussten dümpeln, bis die Schleuse für uns wieder bereit war. Dasselbe vor der nächsten Schleuse. Dann schob sich noch ein Ferienboot dazwischen, also machten wir kurzerhand in einem Hafen fest. Nützte nur nichts. Nach der nächsten Schleuse lagen wir hinter dem Ferienboot vor dem Tunnel von ???, Mittagspause, also 1 Std. warten. Uwe legte kurzerhand an 2 Dalben an. Die Peniche war aber wohl noch durch den Tunnel durch, so ist die schon mal weg. Wieder in Port de Savoyeux, da alle Anleger und Häfen davor für uns zu niedrig waren. Hier lag auch wieder die Ausflugspeniche.

So. 23.08.

Wollten um 9 Uhr vor der Peniche los, die legten sich aber schon 8:45 vor den tunnel, der erst um 9 Uhr aufmacht. Noch kurz gewartet, hatten die Peniche aber trotzdem nach dem tunnel wieder vor uns. Im Kanal vor der Schleuse war auch heftig Wind, die Dalben von einem Ferienboot, das uns entgegenkam und in die andere Richtung durch den Tunnel wollte schon belegt, so dass wir die ganze Zeit, bis die Peniche durch die Schleuse war, dümpeln mussten. Uwe fluchte.Inzwischen waren auch dunkle Wolken aufgezogen und es fing immer wieder an zu regnen. In Grey angelegt, wo wir vor 2 Jahren schon mal waren. Da wir nicht rückwärts an den Anleger kamen, kurzerhand vorwärts rangefahren und an der Mobbel fest gemacht, die an einem Fingersteg gut festmachen konnten. Der nette Hafenmeister half tatkräftig mit. Kamen aber gut über die Spitze von Bord. Das nette Lokal hat sonntags leider geschlossen, so dass wir mal wieder kochten. Wollten auch noch 1 Tag liegen bleiben, da es morgen stürmisch und regnerisch sein soll. Mussten aber trotzdem nur für 1 Nacht bezahlen, da der Hafenmeister meinte, monntags arbeitet er nicht!

Mo. 24.08.

Morgens lag Nebel auf dem Fluß, sah toll aus. Kurz kam auch mal die Sonne durch. Den ganzen Tag über immer wieder Schauer und heftige Windböen. Geduscht, Wäsche gewaschen, mit Tobbi Fahrrad gefahren. Abends in der Kneipe, wo wir vor 2 Jahren schon waren. Der Wind war leider zu heftig, um uns in den Garten zu setzen. Die Muscheln von Petra und Uwe schmeckten super, unser Fisch war aber auch sehr lecker.

Di. 25.08.

Morgens schien schon die Sonne, war aber noch kühl. Um 13 Uhr an einem Steg in der Wildniss angelegt. War toll! Auf dem Steg Tisch und Stühle raus, kleiner Imbiss. Tobbi spielte mit einem Tennisball, den wir auch mal aus dem Wasser angeln mussten, Fahrrad gefahren. Den Nachmittag verbrachten wir mit Spielen, Jürgen ließ seine „Drohne“ mit Kamera über das Gelände fliegen, abends mal wieder gegrillt. Kamen immer wieder Boote vorbei, die auch anlegen wollten, mussten leider weiterfahren. War ganz toller Anleger!

Mi 26.08.

Um 10 Uhr ging es weiter. Die Saone war total glatt, kein bißchen Wind . Waren mit einem Charterboot in den Schleusen. Die sind jetzt fast alle so breit, dass sich die Mobbel neben uns legen kann. Um 14 Uhr in St. Jean gerade noch 2 Liegeplätze bekommen. Abends in der Kneipe direkt vor unseren Booten gegessen.

Do. 27.08.

Mit Jürgen tanken, dann fuhr Mobbel zum Tanken. In St. Jean liegen geblieben, da immer wieder heftige Sturmböen das Boot gabz schön durchschüttelten. Wäsche am Kai direkt vor unseren Booten in Laverie gewaschen. Bei dem Wind und Sonne war alles in kurzer Zeit getrocknet. Fauler Nachmittag, in 2 sehr netten Kneipen Bier getrunken. Bei der Hitze nur Brot mit Leckereien vom Metzger gegessen.

Fr. 28.08.

Heute ging es auf den Rhein-Rhone-Kanal. An der 1. Schleuse bekamen wir die Fernbedienung mit Einweisung für die Schleusen. Bis Dole. Mega-Tapas mit Chickenwings und Tortilla. Wurden alle 4 gut davon satt, Tobbi bekam auch noch genug. Petra & Jürgen direkt zurück zum Schiff, wir sind noch durch das romantische, nächtliche Dole spaziert.

Sa. 29.08.

Um 8:15 los, dass wir vor den Charterbooten in die Schleusen kommen. Heiß! Wieder hinter einer Engstelle an Wehr angelegt. Mobbel fuhr weiter, da sich Petra nicht auf den 1.50 breiten Weg traute, Wollten bis Besançon, aber ihre Fernbedienung funktionierte nicht. Der Ersatz auch nicht, so mussten sie vor einer Schleuse liegen bleiben. Wir waren im klaren Wasser schwimmen, Tobbi nahm auch unfreiwillig ein Schlammbad. Fenderleinen repariert, schön gegrillt. Neues Lieblingsessen. 1-2 Tage altes Baguette, halbiert, gegrillt, mit Aioli, Avocadocreme oder Butter und Salz. Dafür laß ich sogar Merguez stehen!

So. 30.08.

Von Jürgen hatten wir schon Info über die ersten Schleusen und den Tunnel. Nach der 1. Schleuse ist ein sehr schöner Anleger mit Picknickplatz und Fitnessgeräten. Das wäre natürlich für uns beide der optimale Anleger gewesen. Bald kam ein Tunnel mit „Weihnachtsbeleuchtung“ und Wasserfall am Ende, der aber kurz bevor man ankommt abgestellt wird. Es ist aber noch Wasser im Rohr, so dass das Boot doch noch ziemlich nass wird. Bei der Temperatur heute ist das aber sehr angenehm. Morgens um 10 Uhr schon ist sogar mir schon richtig warm. Wir fahren jetzt durch das französische Jura. Herliche Felsen, Burgen, kleine Dörfer, leider viele Häuser verfallen. In Besancon vor dem Tunnel wieder zur Mobbel gestoßen. Da man vor der Schleuse rechts wartet und nicht die Schleuse einsehen kann, waren wir sehr überrascht, dass trotz grünem Licht noch einer aus der Schleuse kam. Dirket nach der Schleuse kam noch mal ein Tunnel. In der Marina von Deluz festgemacht, haben in der Capitänerie niemanden erreicht. Da wir den Code der Tür nicht wussten, kamen wir nicht vom Gelände.

Mo. 31.08.

Um 8:15 abgelegt, um gleich 200m weiter an der Spundwand wieder anzulegen. Uwe fuhr mit dem Fahrrad zum Bäcker, der aber leider geschlossen hat. Also ohne Baguette weiter. Sonne, heiß. Doubs ist eine herrliche Landschaft mit den Jurafelsen auf einer Seite. Gegen 13:30 in Schleuse 35 ging das Tor nicht mehr auf. Uwe verständigte die VNF, wir konnten also mal eine Mittagspause einlegen. Vor einer Schleuse haben wir angelegt, da beide Fernbedienungen nicht funktionierten. Uwe verständigte die VNF, wollten in 30 Min kommen. Ich probierte es noch mal, da funktionierte plötzlich alles. Wollten in Clerval anlegen, aber den Anleger für 10 Boote gab es nicht mehr. Also weiter. Wir legten im Unterwasser von Schleuse 29 an, die Mobbel vor 28. Dort hätten wir auch noch Platz gehabt, aber jetzt ging unsere Schleuse nicht mehr. Also gekocht, danach ab auf die Fahrräder und Hectors einen Besuch abgestattet. Es war heute auch nicht mehr ganz so heiß. So kam Tobbi mal wieder zu einem ordentlichen Auslauf und wir zu einer Verdauungsfahrt. Tat gut!

Di. 01.09.

Schleuse war um 7:30 schon in Betrieb. Funktionierte aber immer noch nicht. Also VNF gerufen, kommen aber erst um 8:30. Um 9 Uhr ging die Schleuse dann endlich wieder. Dunkle Wolken, aber noch trocken. In Isles-sur-Dubs trafen wir dann die Mobbel am Anleger vorm Intermarche. Der machte heute nämlich erst um 10:30 auf. Also Einkaufen, und weiter ging's. Um 14 Uhr fing es dann doch heftig an zu regnen, so dass ich beim Anlegen in Montbéliard durch und durch nass war. Haben leckeres Lachsfilet in Currysauce mit Couscous gegessen.

Mi. 02.09.

Da wir erst um 11 Uhr losmachten, fuhr ich noch in die Stadt zum Bäcker und holte Baguette und Caline (Fiselle) mit Chorizo und Paprika. Um 13:30 wurden wir an Schleuse 8 erwartet, wo wir die Fernbedienung abgeben mussten. Ab sofortwrden wir begleitet. Die Schleusen werden teils noch von Hand bedient. Im Oberwasser von Schleuse 3 in Montreux-Chateau am Kai angelegt. Später kamen auch noch Weingarts mit ihrer Irmela. Zur Begrüßung Bier und Cremant mit Käse, Bohnen in Tomatensauce, Chorizo. Rainer holte noch Baguette, Irmela brachte noch mehr verschiedene Käse, Oliven, Petra Teller mit Käsewürfeln, Schinken, Cocktailtomaten und Cornichons. Rainer holte noch Baguette und kochte Spaghetti mit Muscheln in Tomatensause und Filet in Sahnesauce. Lecker! Eigentlich wollten wir noch Mergues grillen, das fiel aber aus. Auch der Restaurantbesuch auf der Peniche. War mal wieder ein toller, gemütlicher Abend.


 

 

 


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