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Capella II in der Champagne 2014

Die Reise der Capella II 2014 von Dillingen auf dem Saar- und Rhein-Marne-Kanal Richtung Champagne und zurück.

Pagny-sur-Meuse

Tuesday August 19, 2014

Um 9:45 los. Schleusen waren alle direkt auf grün. Ich lief mit Tobbi zeitweise nebenher, mussten manchmal auch rennen. Aber Bewegung soll ja gut sein. In der letzten Schleuse fuhr Uwe zu nah an die Wand, beim vorderen Fender steuerbord riß das Seil ein, hielt aber zum Glück noch, backbord riß eine Schnellverstellung ab, ausgerechnet eine von den tollen. Kann hoffentlich wieder geschweißt werden. Dann fing es auch noch an zu regnen. Durch einen langen Tunnel. Die Mobbel verlor kurz hinter dem Tunnel ein Seitenteil de Verdecks, aber Jürgen konnte es wieder aus dem Wasser ziehen. Da es immer noch regnete in Pagny sur Meuse angelegt, Grog getrunken, fauler Nachmittag. Uwe befestigte eine neue Leine am Fender. Abends wurde es wieder sonnig, ich fuhr mit Tobbi Fahrrad und erkundete den kleinen Ort. Noch lecker gegrillt.

Die Mosel 'runter nach Toul

Sunday August 17, 2014

Um 9:30 abgelegt, zu Tal auf dem Vogesenkanal gen Toul. 2 sehr niedrige Brücken, also Bimini und Antenne runtergelegt. Ab Schleuse 47 beginnt die kanalisierte Mosel. Ab jetzt gibt es Großschleusen, d. h. In der Wand sind Poller, die Leine muß umgelegt werden. Ist aber bei der Talfahrt kein Problem, da das Wasser ruhig aus der Schleuse läuft. Außerdem sind es auf 22km nur 3 Großschleusen, das bedeutet heute eine ruhige Fahrt. Dann noch 2 kleine Schleusen zu Berg auf dem Rhein-Marne-Kanal gen Toul Hafen. Um 15 Uhr problemlos mit Nachbarschaftshilfe angelegt. Prompt fing es an zu regnen.

So. 17. Aug. Ruhetag in Toul. Hatten beim Aufstehen schon Baguette und Croisants an der Tür hängen. Der Service ist klasse! Zum Intermarche einkaufen, dann auf Mobbel. Uwe setzte in sein Fahrrad einen neuen Schlauch. Nachmittags schlenderten Uwe, Tobbi und ich durch Toul, war auch wieder sonnig. Abends toll Sushi essen.

Über den Canal lateral du Nancy nach Richardménil

Friday August 15, 2014

Wollten 8:30 los, aber leider machte die Schleuse erst 9:15 auf. Am Intermarche angelegt, die Männer tankten, Petra und ich holten Nachschub. Um 11 Uhr dann bis zur 1. Schleuse am Seitenkanal. Uwe fuhr bei Rot/Grün durch die Lichtschranke, wodurch die Schleuse lahmgelegt wurde. Also legten wir vor der Schleuse an und riefen die VNF zu Hilfe. Dauerte ca 30 Min. Nach 2 Schleuse kam die Schleusentreppe, 10 Schleusen in kurzen Abständen. Nach der 3. funktionierte wieder gar nichts, also wieder angelegt. Ich stieg dann mit Tobbi aus und ging zu Fuß nebenher. Das war auch in den doch ziemlich hohen Schleusen (ca. 2.70m Hub) zu Berg einfacher mit Leinen annehmen, über die Poller legen. Dann noch mal 5 Schleuse zu Tal, da waren wir wieder an Bord. Wetter bewölkt, nur mal ein kurzer Schauer, aber sehr windig. In den Vogesenkanal eingebogen. Um 17 Uhr in Richardmenil mit Hilfe netter Leute gut angelegt. Das Wetter sah nicht gut aus, deshalb Würstchen in der Pfanne gebraten. Wir waren ziemlich ko, trotzdem noch auf die Mobbel. Petra und ich spielten bis fast 23 Uhr ECOLO und Kniffel, Jürgen und Uwe quatschten.

Nancy - OW Schleuse 25

Thursday August 14, 2014

Ohne Ben ist es schon ganz still. Schade, dass er weg ist. Kurz vor dem Ablegen um 9:15 kam eine Kreuzfahrtspeniche vorbei, also erst um 10 Uhr los, da wir hinter der Peniche hätten fahren und schleusen müssen, und die fahren langsamer. Bewölkt aber lange kein Regen. Ging alles ganz gut, wir schleusten ja nur abwärts. Um 18 Uhr im Oberwasser von Schleuse 25 in Nancy angelegt. Neuen Grill eingeweiht, Petra hat Kartoffeln gekocht. Später kam noch mal kurz ein heftiger Schauer. Mit Petra ECOLO gespielt, Uwe ging früh schlafen.

Lagarde

Wednesday August 13, 2014

Wie ausgemacht 9:15 abgelegt, nach ausgiebigem Frühstück mit frischen Croisants und Baguette. Auch Ben war heute schon richtig munter. Auf dem Rhein-Mosel-Kanal kam direkt die Monsterschleuse von Rechicourt (Hub 16 m). Prompt fing es an zu regnen, bald goß es in Strömen. Da war Schleusen kein Vergnügen. Aber jetzt auf dem Rhein-Marne-Kanal geht es ja bergab, da ist es einfacher. Tropfnass erreichten wir um 14:30 unser Ziel Lagarde. Kaum hatten wir angelegt, Strom angeschlossen, mit Hund draußen, da hörte der Regen auf und die Sonne kam durch. Aber leider nicht lange. Fauler Nachmittag. Karin und Michael kamen um 17 Uhr. Nach einer Tasse Kaffee hieß es Abschied nehmen von Ben. Jetzt muß ich wieder alleine schleusen und anlegen. Es regnete immer wieder heftig, eine Regenpause nutzten wir zum Gang ins Restaurant. Ziemlich edel, auch die Preise. Meine Froschschenkel waren lauwarm und nicht so toll. Das Kalbsbries mit Morcheln war super. Uwe hatte noch Cafe Gourmand mit etlichen kleinen Törtchen als Nachtisch. Sah toll aus. Noch bei uns an Bord Absacker.

Im Houillon bei Fredy

Tuesday August 12, 2014

Habe um 8:30 den Bäcker gerade noch gesehen, bis Uwe raus ist, war er aber leider schon weg. Gott sie Dank haben Hectors 1 Baguette für uns gekauft. Um 9:30 Leinen los. Es war leicht bewölkt, aber leider ging ein kalter Wind. Schleusen ging gut. Schleusen 9 – 2 waren dicht beieinander. Ben lief mit Tobbi die ganze Strecke bis Schleuse 4, er half auch wieder prima beim Schleusen. Das letzte Stück fuhr Ben auf der Mobbel mit. Um 14:10 in Houillon erst am Kai angelegt, sind dann aber rückwärts an einen Fingersteg. Dank Jürgen und Ben ging es problemlos. Kleinigkeit gekocht, Uwe am Boot gebastelt, z.B. Fenderbretter. Ich war mit Tobbi noch Fahrrad fahren, er rannte wie verrückt, obwohl er doch schon mit Ben so viel gelaufen war. Im Hafen gegrillt, mal wieder geduscht, noch auf der Mobbel netten Abend verbracht. Im Hafen waren mehrere Hunde, Russen mit einem jungen „Windhund“, der mit allen spielen wollte.

Mittersheim

Monday August 11, 2014

Um 8:30 aus dem Bett. Uwe holte Baguette, nach dem Frühstück legten wir um 10 Uhr ab. Teils bewölkt, teils sonnig. Schleusen ging dank Ben immer prima. Er half auch Hectors, bediente die Schleusen. In Wittringen lagen wir dann in der Schleuse fest, das obere Tor ging nicht auf. Also Hilferuf zu VNF, kamen auch einigermaßen schnell. Aber bis Mittersheim werden wir wohl nicht kommen. Doch dann ging alles doch ziemlich flott, also wagten wir es weiter bis Mittersheim. Kurz nach 18 uhr waren wir da. Das Anlegen war bei heftigem Wind ziemlich problematisch. Uwe legte rückwärts an. Im Hafen noch lecker chinesich gegessen, mit frischem Koriander. Auf der Mobbel Absacker.

Saarbrücken

Friday August 8, 2014

Ich holte Helga in SB ab. Gegen 11 Uhr ging es dann los. Helga hatte kalten Prosecco dabei. Helga fand es auf dem Boot ganz toll, ließ es sich aber nicht nehmen zu spülen und zu schrubben. Machte ihr aber großen Spaß. Setzten sie mit Bens Hilfe an der Berliner Promenade ab, wir legten am Staatstheater an. Uwe fuhr einkaufen, ich bereitete das Boot für die Gäste vor. Es wurde abends wieder so schön, dass wir bis Mitternacht an Deck sitzen konnten. Uwe fuhr in die Wohnung, Ben und ich blieben auf dem Schiff. Sa. 9. Aug. Uwe war morgens noch schnell beim Friseur, brachte Brezeln mit. Mit Cabrio machten wir uns auf dem Weg nach Dillingen um den Fiat zu holen. Unterwegs kam Anruf von Petra, dass sie wegen starker Böen nicht aus dem Hafen kommen. Wir gingen dann abends am St. Johanner Markt im Klimbim Essen. Ben traute sich an Dibbelabbes, Uwe aß Falsche Froschschenkel (Chicken Wings), ich kleine Pulpos in Sahnesauce. Wir beobachteten etliche Junggesellenabschiede. (Biermobil, lebende Torwand) und kauften einer Braut eine Rose für 2€ ab. Noch in der Brasserie, da gefiel es Ben. Alle auf Boot geschlafen. Da es morgen regnen soll, wollen wir in SB bleiben. So. 10.Aug. Der angedrohte Regen kam nicht, es war nur trübe. Um 10 Uhr kam Brigitte mit frischem Baguette, Käse, Wurst und selbstgemachter Marmelade. Um 11:30 kam ein Anruf von Hectors, dass Sie gerade aus der Saarbrücker Schleuse fahren. Damit hatten wir nicht gerechnet, Uwe wollte ja wegen Regen - der nicht kam- auch lieber zuhause bleiben. Also machte sich Uwe auf den Weg zur Wohnung, holte noch Grillwürsten und sein Fahrrad. Inzwischen legte Mobbel bei uns an. ImageEdit Plugin:img Aber wir wollten ja nur bis Saargemünd, also keine Hektik. Kurz vorm Ablegen kam dann noch die „Lady Madonna“ mit dem Amis vom letzten Jahr. Es wurde noch ausgiebig gequatscht, wir halfen ihnen beim Anlegen, um 13:30 hieß es dann 'Leinen los'. Alles lief prima, Ben ist eine tolle Hilfe beim Schleusen. Gegen 18 Uhr Anlegen in Sarrgemünd am städtischen Anleger am Park. Petra und ich holten Stühle auf den Steg, tranken Hugo. Bald fing es an zu regnen, dann goss es in Strömen. Schnell auf unser Boot. Belegte Baguette, Bier. Uwe und Jürgen gingen auf die Mobbel, wir machten uns einen gemütlichen Abend bei Kniffel. Zum Schluß versuchte uns Petra noch ihre Spielregeln von Romme beizubringen, bis Ben einen längeren Anruf von Hannah bekam. Gerade als Petra gehen wollte, kamen auch Uwe und Jürgen.