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Capella 2015

Saar, Mosel, Lahn, Rhein, Maas etc.

Elsaß

Marianne Samstag September 5, 2015

Do. 03.09.

Von nun an geht es wieder tu Tal, da ist das Schleusen einfach. Bis Dannamarie/Wolfersdorf. Auf der 1 Seite des Kanals liegt Dannemarie, die paar Häuser und der Hafen auf der anderen Seite sind Wolfersdorf. Im Hafen urden wir von der netten Hafenmeisterin eingewiesen, die auch kräftig beim Anlegen half. Später kam auch Irmela mit Mannschaft. Da die beiden Restaurants im Ort geschlossen waren und uns die Nudelgerichte von der Bude in Hafennähe das letzte mal nicht geschmeckt haben beschlossen wir einen gemeinsamen Grillabend an einer gemütlichen Sitzgruppe im Hafen. Geröstetes Baguette, Aioli, Avocadocreme, verschiedene Käse, scharfr Chiorizzo, Schinken, Sülze als 1. Gang. Dann leckere Omlette mit Champiognons von Chefkoch Rainer persönlich zubereitet, Karottensalat, grünen Salat und noch Merguez. Anschließend durfte der Verdauungsschnaps natürlich nicht fehlen. Zu Trinken gab es 3 Sorten Bier, Rotwein und Wasser. Man merkt, dass wir jetzt wieder im Elsaß sind!

Fr.04.09.

Um 9 Uhr wie mit der VNF verabredet, los. Ich hatte vorher schon in Dannemarie Baguette und Croisants geholt, war mit Tobbi spazieren und hatte Müll weggebracht. Sonnig, aber kalter Wind. Nach Schleuse 28 an einem Anleger festgemacht. Wir machten noch eine Fahrradtour einige Schleusen weiter, fanden aber weder Bäcker noch Supermarkt. Nach dem Abendessen war mal wieder ein lustiger Spieleabend auf der Mobbel fällig. 

Sa. 05.09.

Wieder um 9 Uhr abgelegt. Alle Schleusen waren schon offen für uns, so dass wir um 12:30 schon in Mühlhausen anlegten. Unterwegs waren einige Brücken so niedrig, dass wir mal wieder die Bimini umlegen mussten. Irmela war auch schon da, Hafenmeister und andere Bootsfahrer halfen beim Anlegen kräftig mit. Linker Hand sieht man schon die Vogesen. Mit Jürgen in Mini-Carefour einkaufen. Abends beim Italiener gut essen.

So. 06.09.

Um 9 Uhr abgelegt, durch die letzte kleine Schleuse auf den Niffer. Man kann vor der Schleuse auch anlegen, einkaufen und nach der Schleuse kommen bald schöne kleine Anleger in der freien Natur, aber mit Tich und Bänken. Vor der 1. Rheinschleuse mussten wir 45 Min. warten, bis 1 Frachter hochgeschleust war und ein Hotelschiff da war, mit dem wir geschleust wurden. Nach der Schleuse kam heftig Wind auf. Jürgen meinte, das wäre schon mal zum Eingewöhnen fürs Mittelmeer. Aber alle sind offensichtlich hochseetauglich! Wieder in Breisach angelegt. Eigentlich wollten wir abends badische Küche genießen, aber nach gemeinsamen Anleger mit Imbis hatte keiner mehr so wirklich Hunger. Also holten wir noch was so im Kühlschrank im Angebot war und machten es uns auf der Mobbel gemütlich.

Mo. 07.09.

Sonne! Wir fahren aus dem Grand Canal dÁlsace auf den Rhein. Der ist heute wieder spiegelglatt. Leider zogen im Laufe des Tages dunkle Wolken auf, kalter Wind wehte aber kein Regen. Kurz vor dem Hafen Kehl startet Uwe die 2. Maschine, worauf sich kurz beide? Maschinen nicht mehr schalten ließen. Backbordmaschine ging dann wieder, aber nicht die Steuerbordmaschine. So mußten wir im engen Hafen von Kehl mit einer Maschine rückwärts anlegen, was nach einigem hin und her und mit tatkräftiger Hilfe des Hafenmeisters auch gelang. War aber doch wieder Streß. Ich ging dann mit Tobbi erst mal von Bord spazieren, meldete uns dann beim netten Hafenmeister an. Inzwischen hatte Uwe festgestellt, dass der Zug vom oberen Fahrstand der Steuerbordmaschine gerissen war. Wir hatten einen Ersatzzig an Bord. Leider muss zum wechseln der halbe Salon abgebaut werden. Nach ca 2 Stunden hatte Uwe auch das erledigt. Jetzt muss der neue Bautenzug morgen noch am oberen Fahrstand und am Verteiler befestigt werden. Ist nur noch die Frage „Wie“?

Di. 08.09

Uwe reparierte den Bautenzug weiter, ich war währenddessen einkaufen bei Edeka, danach noch duschen. Um 12:30 los, nach Staßburg zu Kojak. Dort bekam Uwe einen neuen Bautenzug. Mobbel fuhr schon mal vor. Da in Sufflenweiersheim nicht mehr wirklich Platz für 2 Boote war weitergefahren bis Brumath. Da an einem Aneger in der Wildnis festgemacht. Tisch und Stühle rausgestellt, nach dem Anleger gemeinsam gegrillt, Tobbi konnte laufen und mit dem Ball spielen. Ist doch schöner als in einem Hafen. Noch Absacker auf Mobbel, wollen morgen bald ablegen gegen 8:30.

Mi. 09.09

Nach der Schleusentreppe fuhren wir bei Sonnenschein gemütlich durch das schöne Elsaß. Dass es nicht zu langweilig wurde, legte Uwe an einem ganz flachen Anleger an um den Müll wegzubringen. Kurz vor dem Hafen von Saverne haben wir an der Spundwand festgemacht.

Do. 10.09.

Mobbel legte um 8 Uhr ab, als ich gerade aufstand. Wir folgtenum 9 Uhr. Im Hafen fuhr kurz vor uns ein Charterboot raus. Da wir an der Schleuse wrten musste, legten wir an der Nauer an. Uwe hob schnell sein Fahrrad vom Schiff und radelte zum Bäcker. Er kam zurück als die Schleuse auf grün sprang. So konnten wir noch hinter dem Charterboot einfahren. Es war die einzige Schleuse mit einem Hub von 5,70m, alle anderen haben so um 2.70m. Bei uns fehlte in der Wand der 2. Poller, auch oben war keiner. Von dem Charterboot war einer die Leiter hochgeklettert, um deren Leinen direkt oben auf die Poller zu legen. Der nahm dann auch noch meine Leine an. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir durch das Tal des „Zorns“, so heißt der Bach neben dem Kanal, entlang der Vogesen. Die Mobbel erwartete uns schon im 2. Hafen in Lützelburg.Der wind drückte uns auch ganz von alleine an die Kaimauer. Nachmittags spazierten wir hoch zur Burg und tranken dann schon mal einen Aperitiv in der „Eselsbrücke“. Dort aßen wir auch lecker zu Abend. Ich probierte gegrillten Zander auf Sauerkraut, aber die Kombination fand ich nicht so gut. Aß erst das Sauerkraut, was sehr lecker war, anschließend den Fisch.

Fr. 11.09.

Um 8 Uhr ging´s weiter, da wir mittags wieder Wind befürchteten. Versuchten zu zweit zu schleusen, das war aber für den Vorderen zu heftig, da das Boot direkt hinter der vorderen Tür lag, weil die Poller so schlecht angebracht waren. Also schleusten wir bis zum Hebewerk in Arzviller getrennt. Dort machten wir erst mal vor der roten Ampel fest, da die Wanne oben war. Nach ca 30 Min. kam die Wanne mit einem Schiff runter und wir konnten mit 3 Booten einfahren. Ist schon ein komisches Gefühl, wenn sich das Schiff bewegt ohne dass man fährt! Auch Tobbi schaute ganz seltsam aus seiner Schwimmweste. Danach ging es durch den 2.3 km langen Tunnel, einer Engstelle und noch mal ein kurzer Tunnel Schleusen gab es heute keine mehr, sind jetzt auf der Scheitelhaltung des Rhein-Marne -Kanals. In Xouaxange bei Mobbel auf Päckchen gelegt, da nur noch 1 Platz am Steg frei war. An der Böschung war es nicht steil genug. Mal ein bißchen den Ort erkundet, außer der Kneipe gibt es hier nichts. Aber wegen der wollte ja Jürgen hier anlegen, die Speisekarte klingt auch ganz gut. Elsäßer und asiatische Spezialitäten. Haben schon mal auf dem spaziergang einen Aperitif getrunken. Abends asiatischen Vorspeisenteller, danach Rindfleisch in Spinatsauce, aber ohne Sahne, a la Madagaskar. Sehr lecker. Noch Baguette und Croisants für morgen früh bestellt. Das wird mangels Bäckerei vom Restaurant auf Bestellung gebacken.

Frankreich

Marianne Samstag August 8, 2015

Do. 06.08.

Uwe hatte schon Baguette und Obst geholt, bevor ich wach wurde. Um 10:30 abgelegt, hinter uns kamen noch 3 Bötchen in die letzte belgische Schleuse. An der 1. Französischen Schleuse bekamen wir die Fernbedienung. Ab jetzt knnen wir alleine schleusen. Die ersten Schleusen waren sehr hoch, da stand aber zum Glück immer ein Schleusenwärter, der die Leinen mit einem Haken annahm und über die Poller legte. Direkt hinter der 2. französischen Schleuse kam ein Tunnel, was wir erst spät sahen. Da kam wieder Hektik auf. Ich bekam die Bimini nicht los. Fragte Uwe noch wegen Licht, er meinte 'Nicht nötig'. Im Tunnel wollte er dann doch dir Positionslampen an haben. Ich musste den Schalter im Dunkeln finden. Ab der 5. Schleusen waren wir dann ohne Betreuung. Die Holänder schleusten immer mit uns, leider lagen wir vorne, was bei Bergfahrt bedeutet, dass wir den Schwall beim Befüllen der Schleuse abkriegen. Wir fuhren in Ravin nochmal durch einen kurzen Tunnel und danach in den Yachthafen. Dazu muß man den Maaskanal 500m zurück fahren. War gerade noch 1 Platz frei. Wir dachten erst, er wäre zu kurz, aber ain Holänder aus Mastricht ist ihn abgeschritten, 13m. Haben Dank seiner und der Hilfe der Hafenmeisterin wunderbar angelegt. Alle sehr nett! Hafen wunderbar bepflanzt, viele Kinder und Hunde da. Kostete nur 7.65€ mit Strom, Duschen, Wasser und Waschmaschinen inklusive. An einem kleinen Stand werden regionale Produkte, wie Honig, Marmeladen, Cidre und französische Biere verkauft. Intermarche mit Tankstelle und Lidl gleich um die Ecke. Prima!

FR. 07.08.

Morgens 1 Maschine Wäsche angeschmissen. Uwe holte 3 Kanister Diesel vom Intermarche ich war bei Lidl einkaufen. Noch Wäsche in Trockner, um 13 Uhr konnten wir dann ablegen. Sie wollten uns noch überzeugen, dass wir doch zum Bebecue mit Musik heute Abend bleiben sollten, aber die Musik schreckte uns eher ab. Außerdem wird die Zeit langsam knapp, wollen uns ja in Richardemenille mir Hectoers treffen. Bis zum Anleger in Monthermé, direkt unterhalb von Parkplatz für Wohnwagen, Von denen hatte jeder gerade Platz für einen mittleren Wohnwagen und einem kleinen Tisch daneben, dann stand da schon den nächste Wohnwagen. War aber kompett voll! Da hätte ich mich doch lieber irgendwo in die freie Natur gestellt! War kurz mit Tobbi draußen, als ein heftiger Schauer kam. Abends auch immer wieder Gewitter mit heftigem regen.

Sa. 08.08.

Morgens 1 Maschine Wäsche angeschmissen. Uwe holte 3 Kanister Diesel vom Intermarche ich war bei Lidl einkaufen. Noch Wäsche in Trockner, um 13 Uhr konnten wir dann ablegen. Sie wollten uns noch überzeugen, dass wir doch zum Bebecue mit Musik heute Abend bleiben sollten, aber die Musik schreckte uns eher ab. Außerdem wird die Zeit langsam knapp, wollen uns ja in Richardemenille mir Hectoers treffen. Bis zum Anleger in Monthermé, direkt unterhalb von Parkplatz für Wohnwagen, Von denen hatte jeder gerade Platz für einen mittleren Wohnwagen und einem kleinen Tisch daneben, dann stand da schon den nächste Wohnwagen. War aber kompett voll! Da hätte ich mich doch lieber irgendwo in die freie Natur gestellt! War kurz mit Tobbi draußen, als ein heftiger Schauer kam. Abends auch immer wieder Gewitter mit heftigem Regen.

Sa. 08.08.

Um 10 Uhr abgelegt. Bei leichter Bewölkung zog die herrliche Flusslandschaft mit Walf, feldern, vielen Tieren an uns vorbei. Auch Eisvögel sind man hier immer mal wieder. Die, teils langen, Schleusenkanäle gehen imme wieder auf die offene Maas über. In Charleville-Mezières mittags angelegt. Uwe brauchte einen SFR-Stick für Internet in Frankreich. Der Laden machte aber gerade Mittagspause und bescherte uns so einen Pastis unter den Arkaden am Place Ducal, einem kleinen Rundgang durch die nette Stadt und den besten Hambureger, den ich je gegessen habe in einem kleinen französchen Lokal. Wollten eigentlich zum Anleger in Sedan, doch die Schleuse 200m davor hatte schon Feierabend. Also fuhren wir ein kleines Stück zurück, wo ein Anleger für 1 Boot frei war. Das Heck des Schiffes blieb aber schon im Schlamm stecken! Bin mal gespannt, wie wir morgen weg kommen! Noch 39 Schleusen bis zu unserer Lieblingsfernfahrerkneipe in Pagny sur Meuse mit dem tollen Bufet.

So. 09.08.

Kurz nach 8 war die Schleuse noch nicht in Betrieb. Also hatte ich Zeit, mit Tobbi zu spielen, Baguette und Croisant beim Bäcker zu holen. Um 9 Uhr ging die Schleuse in Betrieb und gleichzeitig fing es an zu regnen. Wir fuhren aber doch bald ohne Probleme los! Die 2. Schleuse funktionierte nicht, 2 Boote waren in der Schleuse, nichts ging mehr. Kurzentschlossen fuhren wir ein kurzes Stück zu einem Anleger zurück und machten uns Sandwiches. Nach ca 20 Min. kamen die beiden Boote vorbei und gleich auch ein Motorsegler, der in unsere Richtung, also zu Berg, fuhr. An den hängten wir uns dran, so hat er schon mal die Schleusen in Betrieb gesetzt und wir lagen in der Schleuse hinter ihm. Das bedeutet, dass das vordere Boot beim Hochschleusen den meisten Schwall abkriegt, während wir erheblich ruhiger liegen. Zum GLück hörte es auf zu regnen, nachmittags kam die Sonne wieder raus. Nach der 3. Schleuse ließ uns der Motorsegler dann überholen. Die restlichen 3 Schleusen bis Stenay waren aber nicht wirklich heftig. Die Maas wird langsam schmaler, das Tal wird immer breiter. Auf den Wiesen weiden bunte und weiße Charolais-Rinder, viele Getreidefelder, auch große Seen auf beiden Seiten des Kanals. In Stenay bogen wir beide in den schon ziemlich vollen Yachthafen. Ein Hamburger zog sein Schiff ein paar Meter zurück, so daß wir gerade noch zwischen seinem Boot und einer Peniche Platz hatten. Halfen uns auch noch beim Anlegen. Sehr nett. Haben noch eine ganze Zeit mit ihnen gequatscht. In der Capitainerie bekam ich auch noch Unterlagen über Stenay, das Biermuseum hatte auch noch bis 18 Uhr auf. Also ging Uwe ins Museum, ich mit Tobbi spazieren. Den Anleger holten wir uns dann nach 18 Uhr in der Taverne den Biermuseums, leckeres lokales Bier. Wollten eigentlich Muscheln in einer Biersauce essen, aber in Frankreich haben im August leider sehr viele Restaurants Ferien. Nur einKebabgrill und eine Pizzeria hatten auf. Also gab es Pizza. War sehr lecker, auch wenn wir ewig warten mußten. Aber so schnell verhungert man ja nicht.

Mo. 10.08.

Schleuse 28 war außer Betrieb. Zum Glück gab es davor einen schönen Anleger, an dem auch die Hamburger lagen. Sie kamen gerade vom Einkaufen zurück. Ein Holländer, der zu Tal fuhr und vorher in der Schleuse war, gab uns eine Telefonnr. der VNF ( Voie Nautuque de France). Dauert mindestens 20 Min., kommt jemand vorbei. So hatte ich noch Zeit zu einem Spaziergang mit Tobbi. Ab Schleuse 27 nach Dun-sur.Meuse wurden wir von Hand geschleust. Das bedeutet, dass die Tore von einem Schleusenwärter/in von Hand auf- und zudreht werden, die Schütze werden Hand bedient werden. Zu 3. in einer Schleuse, wurden aber gaaaanz sanft geschleust, da wir direkt den Poller am Schleusentor nehmen mussten. Am nächsten Anleger machten Krauses aus Hamburg leider fest. So fuhren wir mit dem Hollnder von gestern weiter. Wir fahren jetzt überwiegend auf einem ziemlich zugewachsenen und verkrauteten Kanal. Immer mal wieder bekommen wir die Maas auf einer Seite zu Gesicht. Wir sehen Bisamratten, die abtauchen, sobald wir ihnen zu nah auf den Pelz rücken. Sehr viele Schlehen mit dicken Früchten säumen unsere Fahrt, aber es war ja, zum Glück, noch kein Frost. Sammeln lohnt also noch nicht. Auch die Nüsse sind leider noch nicht reif. Am Anleger in Vacherauville machten auch wir gegen 18 Uhr fest. Sehr schön! Wiese, ein großer Holzsteg für Angler und 2 Extrastege für Rollstühle. Dahinter gab es dann auch Tische und Bänke. Tobbi und ich nutzten nach dem Abendessen den asphaltierten Treidelpfad entlang des Flusses zum Radfahren. Noch 25 Schleusen bis zur tollen Kneipe in Pagny.

Di. 11.08.

Heute ist mal wieder sonnen auf dem Vorschiff angesagt. Kommen bald durch Verdun, wo wir das letzte mal ein paar Tage gelegen haben. In der Schleuse sollten wir noch 15 Min. warten, ob noch ein zweites Boot kommt, da auch hier schon das Wasser knapp wird. Wurden dann aber doch alleine geschleust. Die Mobbel muss ihre Route ändern, da der Umgehungskanal von Nancy wegen Wassermangel schon geschlossen ist. Wir werden immer noch manuell geschleust. Das ist echt prima. Bei hohen Schleusen wird die Leine angenommen und über den Poller gelegt, was mir natürlich viel hilft, da ich die Poller vom Boot aus nicht mehr sehen sondern nur erahnen kann. Uwe hilft den Scleusenwärtern auch, sobald die Möglichkeit besteht, an einer Leiter hochzuklettern. Haben um 16:30 an einem Anleger in Lacroix sur Meuse festgemacht. Ein Holländer half beim Anlegen. Netter kleiner Ort, mit schönem Brunnen, einem, wie in Frankreich üblich, monströsem Denkmal und einer gr0ßen Kirche. Das alles erzählte mir eine ältere Frau, bei der ich Gemüse aus ihrem Garten für kleines Geld kaufte. Ansonsten gibt es noch ein Cafe, das auch Zigaretten verkauft, einen Krämerladen, der über Kleider, Haushaltswaren, Getränke, Konserven und Brot wirklich alles hat. Das war es dann. Die Bäckerei hat gerade Betriebsferien.

Uwe hat abends einen biegsamen Stab am Mast angebracht, der gerade ein paar Zentimeter höher als unsere Bimini ist.

Mi. 12.08.

Die erste Schleuse wurde noch manuell bedient, dann waren es wieder Automatikschleusen, die wir selbst mit der Fernbedienung auslösen konnten. Bis auf 1 gingen aber alle gut. Da ging wohl 1 Tor nicht ganz auf, so dass sie auf rot/grün stehen blieb. Während wir noch davor rumdümpelten kam ein VNF-Auto und brachte sie wieder in Ordnung. Bei einigen niedrigen Brücken bewährte sich der Stab am Mast. Passt er durch, brauchen wir die Bimini nicht umzulegen. Ohne ihn hätten wir das bestimmt ein paar mal vorsichtshalber gemacht! Es waen nur ein paar Zentimeter Platz, aber da der Stab nicht an der Brücke kratzte, fuhren wir beruhigt weiter. Bei dem Anleger vor einem Aldi war noch Platz, den wir ausnutzten um mit Tobbi von Bord zu gehen und unsere Vorräte aufzufüllen. Gegen 18 Uhr mündete der Maaskanal in den Rhein-Marnekanal, Noch 1 Schleuse und 5 km und wir konnten in Pagny sur Meuse auch ohne Hilfe der anderen Bootsfahrer, die schon am Steg lagen, problemlos anlegen. Das war seit langem wieder das erste mal, dass keiner eine Leine annahm. Normalerweise ist es üblich, dass man anderen beim An- und Ablegen hilft! Uwe stieg ins sehr klare Wasser und entfernt jede Menge Wasserpflanzen aus den Schrauben, die sich da in den letzten Tagen angesammelt hatten. Dann machten wir uns landfein und zogen in die Fernfahrerkneipe mit dem tollen, preiswerten Buffet. Hat sich mal wieder gelohnt, tagsüber nicht so viel zu essen. Menu mit beliebig viel von den Vorspeisen, Salaten, Pasteten, Käsen und herrlichen Nachtischen kostet zwishen 14.20€ und 18.20€, je nach Hauptgericht, Rosé-, Rotwein und Wasser à la volenté inklusive. Hatten wir uns aber nach 12 Schleusen auch verdient.

Do. 13.08.

Kurz nach 10 Uhr abgelegt, wollen uns heute Abend in Toul mit Hectors treffen. Als erstes ging es durch einen 865 m langen Tunnel, der von 1839 bis 1845 gebaut wurde, was ich mit dem Boot immer noch seltsam finde.Von jetzt an geht es wieder zu Tal, da ist das Schleusen einfacher. Müssen durch eine Schleusentreppe, das bedeutet, dass im Abstand von einigen 100 Metern eine Schleuse nach der anderen kommt. Bald ging ein Tor nicht zu, also VNF anrufen. Gerade als er kam, ging das Tor doch zu, nachdem Uwe den blauen Stab noch mal ganz sanft nach oben geschoben hatte. In der nächsten Schleuse öfnete ich das untere Tor nicht, also wieder VNF anrufen. Da kam auch bald ein ganz junger Typ, der meinte, er würde jetzt das Tor aufmachen. Stattdessen schleuste er uns aber wieder hoch, war selbst ganz überrascht, wußte nicht warum. Statt wieder runterzuschleusen, ging das obere Tor auf. Der Junge war ziemlich ratlos, telefonierte erst mal. Dann Tor wieder zu, ich ging vorsichtshalber erst mal mit der Leine an Land. Als dann der Wasserspiegel wirklich langsam sank, ging ich wieder an Bord. Jetzt öffnete sich auch das untere Tor und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Hinter dem Hafen von Toul kamen wir dann wieder auf die Mosel. Jetzt geht es wieder zu Berg. Von der letzten Großschleuse stand das Tor auf, 1 Boot lag schon in der Schleuse. Uwe gab Gas, so dass wir noch mitkamen. Beim Näherkommen meinte Uwe „Ich glaube, das ist die Mobbel“. Recht hatte er! So haben wir uns also hier schon unter großem Hallo getroffen.Direkt nach dem Anlegen sind die Männer ja erst mal mit Wartunsarbeiten beschäftigt, so zogen Tobbi und ich mit einer Flasche Sekt zu Petra. Jürgen gesellte sich bald dazu, dann kam auch Uwe, noch inm Arbeitsanzug. Das verheißt nichts Gutes. Er meinte, ich brauch jetzt mal ein Bier und muß in Ruhe nachdenken. In der Bilge hatte er den Bolzen der Backbordwelle gefunden. Wieso ist er raus? wie ist das überhaupt möglich? wie kommt er wieder rein? Inzwische war die Schraube auf der Achse etwas verrutscht, und der Bozen passte nicht mehr rein. Also zogen Uwe und Jürgen mit Werkzeug, Schrauben los, um das wieder hinzukriegen. Petra und ich leerten inzwischen die 2. Flasche Sekt, was mir dann aber langte, hatte ja noch nichts gegessen. Schrabe war notdürftig repariert, so ging ich auf unser Boot, legte mich ins Bett, das war's für heute für mich!

 

Fr. 14.08.

Morgens fing es gleich an zu regnen. Wir hatten uns zwar Regen gewünscht, da die Kanäle schon heftig Wassermangel haben, aber am liebsten natürlich nachts. Als der Regen nachließ machten wir uns mit den Fahrräder auf zu Cora um frisches Baguette uns sonst noch einiges auf Vorrat zu holen. Dann legten wir ab, da Hectors Angst hatten, keinen Platz mehr in Richardemenille, unser heutiges Ziel, zu bekommen. Hatten auf der ganzen Fahrt eine dicke schwarze Wolke hinter uns, aber zum Glück keinen Regen. Hatten noch 2 große Moselschleusen, danach 2 kleinere, die wir mit Fernbedienung auslösen mussten. Ging aber alles ganz wunderbar! In Richardménil auch noch Platz. Wir waren aber erst zu nah hinter der Brücke an den Steg gefahren und saßen im Kies auf. Mit Jürgens tatkräftiger Hilfe, das Boot vom Steg wegzudrücken und volle Power der beiden Maschinen kamen wir aber weg und legten das Boot ganz nah hinter die Mobbel, wo es tief genug war. Uwe kontrollierte wieder einiges im Maschinenraum, ich ging mit Tobbi Stöckchen werfen. Dann erst mal gemütliches Beisammensein auf der Mobbel. Sind uns noch nicht so ganz klar, ob der Vogesenkanal jetzt doch bald gesperrt wird und wir besser zurück auf Mosel Rhein fahren sollen, oder es doch wagen, hier wie geplant weiter zu fahren. Ein Boot mit 1.10 m Tiefgang fuhr wohl schon fters durch Schlamm, wir haben 1.30 m. Andererseits garantiert die VNF 1.40 m. Aber ist darauf Verlaß? Da jetzt wieder Sonne rauskam, wurden Tisch und Stühle an Land geräumt und endlich mal gegrillt. Ich ging mit Tobbi durch den Ort, eine Bäckerei suchen. Noch lange von Land den herrlichen Sonnuntergang bewundert. Die schwarzen Wolken wurden von der Sonne erleuchtet und färbten sich langsam orange/gelb. Sah bedrohlich aus, aber tolle Farben. Davor war eine metallene Fußgängerbrücke über den Kanal, von einem Freund von Gustav Eiffel konstruiert. Als es anfing zu regnen verzogen wir uns auf die Mobbel.

Sa. 15.08.

Um 9 Uhr schon los, hatten 15 Schleusen und 37 km vor uns. Uwe hatte uns schon mit frischem Baguette versorgt. Außer uns war keiner mehr auf dem Kanal unterwegs. Haben wohl alle Angst vor zu wenig Wasser und dass der Kanal geschlossen wird! Dadurch waren die Schleusen für uns immer sofort bereit, sobald wir sie auslösten. Hinter der Kanalbrücke über die Mosel war es auch ziemlich knapp für unser Boot mit 1.30 m Tiefgang. haben aber noch nicht aufgesessen. Wir verließen das Department Meuse-Mosel und fahren jetzt durch das Departmend de Voges. So kamen wir schon vor 16 Uhr in Charmes an. Haben am Anleger auch noch viel Platz gehabt, wir mussten trotzdem bei der Mobbel „Päckchen“ legen, da es für uns am Ufer schon zu seicht war. War aber kein Problem. So hatten wir kurzen Weg von Boot zu Boot. Das Wetter war bewölkt, mal kurz Nieselregen. Jeder kochte für sich auf dem Schiff. Ich erkundete mit Tobbi den Ort, dann machten Petra und ich einen lustigen Kniffelabend, Uwe saß mit Jürgen oben auf Deck.

So. 16.08

Die Mobbel fährt wieder vor, da sie weniger Tiefgang haben. Das war heute aber in den Schleusen heftig, da sie immer voll im Schwall liegt. Wollten eigentlich bei Schleuse 15 anlegen und in die Pizzeria gehen. Da war aber der Anleger von der VNF schon gesperrt, wohl zu wenig Wasser da. An der Spundwand durfte man nicht über Nacht liegen bleiben, also weiter. So machten wir 35 km und 30 Schleusen bis zue Scheitelhaltung. Unterwegs merkte Uwe, dass der Steuerbordmotor nicht mehr rückwärts zog. Warum? Am Anleger waren wir alle geschafft, also nach den üblichen Wartungsarbeiten der Männer, Uwe füllte auch noch mal Getriebeöl in der Steuerbordmaschine nach, erst mal gemütliches Beisammensein bei Bier und ein paar kleinen Häppchen am Steg. Dann schnell was gekocht, zum Grillen war es doch zu bewölkt. Hatten den ganzen Tag aber keinen Regen.

Mo. 17.08

Morgens wurden wir von der Sonne geweckt. Tobbi ging am Ende des Morgenspaziergangs über den Steg und schwupps auf die Mobbel! Dort bekam der arme hungrige Hund auch gleich ein Leckerchen, als ich dann mit ihm gehen wollte, ließ er sich auf den Boden fallen und wollte nicht mehr aufstehen. Ich glaube, wenn wir nicht aufpassen zieht er bald um! Jetzt geht mit uns wieder berab, da ist das Schleusen leichter. Heute nur eine kurze Etappe, 8 Schleusen. Die letzten 4 waren so nah zusammen, dass ich mit Tobbi immer schon vorlief und mit der Fernbedienung auslöste. Da wurden die Schleusen befüllt, die Tore gingen auf und die Boote konnten ohne Wartezeit einfahren. Um 14 Uhr an einer Mauer mit Klampen und Ringen vor einem schönem Grillplatz angelegt. Ich habe nach einem kleinen gemeinsamen Imbis auf der Mobbel geduscht. Jürgen hatte sogar eine Eratz-Hundepfeife, da unsere sich zerlegt hatte. Was würden wir nur ohne Mobbel machen ?! 

Sehr lecker gegrillt, Tobbi rannte lange hinter seinem Ball her, das war ein toller Liegeplatz!

Di. 18.08.

Heute waren die Schleusen dicht zusammen, zwischen 500m und 1.4 km auseinander. Also mein Fahrrad in der 1. Schleuse von Bord. Bei den kurzen Abschnitten lief auch Tobbi mit. Aber nach ca. 3 km ging er wieder an Bord. Ich fuhr vor, holte die Schleusen schon hoch, so dass die Boote direkt einfahren konnten. Hatten noch einiges an Gegenverkehr, die Boote hatten noch den letzten Tag genutzt, um in den Kanal einzufahren. Ab morgen darf man nur noch ausfahren, am 23. wird der Kanal ganz gesperrt. Schönen Anlieger bei Bain le Bain. Das ist ein Kurort für Herz-Kreislauf-Erkrankung, ca. 3 km entfernt.. Abends nutzten wir das schöne Lokal am Anlieger. Das Essen war prima, auch preiswert. Bei den Menüs von Hectors war ein tolles, püriertes Gemüse mit Käse dabei. Waren nicht sicher, was es war, schmeckte aber sehr lecker. Auf unsere Nachfrage meinte die Kellnerin „pürierte Zucchini, haben wir heute zum 1. mal probiert!“

Mi. 19.08.

In der 1. Schleuse setzte Uwe wieder mein Fahrrad raus, und Tobbi und ich fuhren vor, um die Schleusen zu bedienen. Vor einem 1.7 km langen Abschnitt ging Tobbi wieder an Bord. So am Kanal entlang, in de noch nicht so warmen Morgensonne macht auch Fahrradfahren Spaß! In der letzten Schleuse vor Fontenoye drückte mir Uwe Geld in die Hand, sollte schon mal zum Bäcker fahren. Der hatte leider zu, aber in einem kleinen Krämerladen bekam ich Baguette und Croissants. Als ich in den Hfen kam hatten sie gerade angelegt. Wollten eigentlich weiterfahren, aber unser Boot ließ sich nicht mehr starten, Batterien leer! Uwe wollte schon alles mögliche umklemmen, als ich die Idee hatte, doch einfach Strom anzuschließen. Das machten wir dann auch. Bald fragten Petra und Jürgen, warum bleiben wir nicht eine Nacht hier liegen. Wasser, Strom, Tische, Bänke, alles da, und Zeit genug haben wir auch. So machten wir es dann auch! Da wir Strom hatten, konnte ich mal wieder Aioli machen, abends gemütlich gegrillt.

Do. 20.08.

Heute war es mal wieder ziemlich aufregend. Habe noch warmes Baguette und Croissants geholt. In der 1. Schleuse Poller nicht erwischt, Uwe bekam Schiff nicht gestoppt, da auf der Steuerbordmaschine der Rückwärtsgang nicht mehr richtig funtioniert. Uwe stellte den Tisch im Salon auf die Bank um den Motorraum zu öffnen, ich hatte inzwischen die Leine um den Poller und stoppte das Schiff kurz vor der Mobbel ziemlich heftig, wodurch der Tisch wieder runterfiel. Hatte die Leine um den Poller gewickelt, da das Boot jetzt nach hinten ging. Uwe fluchte, leine nicht um den Poller, glaubte nicht, dass ich das Boot nicht so halten kann. Merkte dann aber, dass er den Rückwärtsgang noch eingelegt hatte. Inder nächsten Schleuse ging ich mit Fahrrad von Bord, wollte wieder vorfahren, die Schleusen bedienen. Aber bald hörte der Weg vor einem sumpfigen Bach auf. Also zurück, hoch auf die Straße, und dann ging ein Weg runter zur Schleuse. Da wieder an Bord. Die nächsten 2 Schleusen waren nur 500m auseinander, wollte das Stück mit Tobbi laufen. Hatte ihn bis zur Hälfte an der Leine, ging dann vor, die Schleuse zu bedienen. War aber gar nicht nötig, wurde automatisch ausgelöst. Inzwischen war Tobbi wieder auf dem Rückweg, wollte wohl wieder an Bord, er reagierte auch nicht auf mein Rufen und Pfeifen. Die Boote waren aber schon aus der Schleuse raus, Tobbi lief trotzdem zurück. Ich musste also auch wieder zurück, ihn holen. Also ein kleiner Spurt vor zur Schleuse, war aber noch rechtzeitig, um die Leine anzunehmen. So kommt man mal zum Morgensport. Wir fuhren teils durch richtig enge Schlucht, der Kanal ist auch sehr schön bewachsen. Nach Schleuse 49 im Hafen ohne Probleme angelgt, obwohl er nur 1.20m tief sein soll, wir aber einen Tiefgang von 1.30m haben. Ich noch mit Fahrrad zum Intermaché einkaufen. Wieder mal Spieleabend.

Fr. 21.08.

Nach der 1. Schleuse fuhren wir auf die Saone. Endlich wieder viel Wasser unter dem Kiel! Ab sofort haben wir Automatkschleusen, das heißt, kurz vor der Schleuse muß man einen Schlauch, der über den Fluß hängt, gegen den Uhrzeigersinn drehen um die Schleuse zu bedienen. Das geht gut. Am Ufer stehen viele Reiher, die sofort auffliegen, wenn wir uns mit dem Boot nähern. Die sind noch viel scheuer als am Kanal, da bleiben sie einfach stehen, obwohl wir viel näher dran vorbei fahren. In Port sur Saone fuhren wir an einem netten Restaurant vorbei. Also kurzerhand an den Spundwand kurz danach angelegt. Ist Gemeindesteg. Tolles Abendessen, Friture (kleine Fischchen) mit super leckerem Eis als Nachtisch.

Sa. 22.08.

Nachdem die Peniche kurz vor uns loslegte, ließen wir uns noch etwas Zeit. Trotzdem hatten wir sie vor der nächsten Schleuse eingeholt und mussten dümpeln, bis die Schleuse für uns wieder bereit war. Dasselbe vor der nächsten Schleuse. Dann schob sich noch ein Ferienboot dazwischen, also machten wir kurzerhand in einem Hafen fest. Nützte nur nichts. Nach der nächsten Schleuse lagen wir hinter dem Ferienboot vor dem Tunnel von ???, Mittagspause, also 1 Std. warten. Uwe legte kurzerhand an 2 Dalben an. Die Peniche war aber wohl noch durch den Tunnel durch, so ist die schon mal weg. Wieder in Port de Savoyeux, da alle Anleger und Häfen davor für uns zu niedrig waren. Hier lag auch wieder die Ausflugspeniche.

So. 23.08.

Wollten um 9 Uhr vor der Peniche los, die legten sich aber schon 8:45 vor den tunnel, der erst um 9 Uhr aufmacht. Noch kurz gewartet, hatten die Peniche aber trotzdem nach dem tunnel wieder vor uns. Im Kanal vor der Schleuse war auch heftig Wind, die Dalben von einem Ferienboot, das uns entgegenkam und in die andere Richtung durch den Tunnel wollte schon belegt, so dass wir die ganze Zeit, bis die Peniche durch die Schleuse war, dümpeln mussten. Uwe fluchte.Inzwischen waren auch dunkle Wolken aufgezogen und es fing immer wieder an zu regnen. In Grey angelegt, wo wir vor 2 Jahren schon mal waren. Da wir nicht rückwärts an den Anleger kamen, kurzerhand vorwärts rangefahren und an der Mobbel fest gemacht, die an einem Fingersteg gut festmachen konnten. Der nette Hafenmeister half tatkräftig mit. Kamen aber gut über die Spitze von Bord. Das nette Lokal hat sonntags leider geschlossen, so dass wir mal wieder kochten. Wollten auch noch 1 Tag liegen bleiben, da es morgen stürmisch und regnerisch sein soll. Mussten aber trotzdem nur für 1 Nacht bezahlen, da der Hafenmeister meinte, monntags arbeitet er nicht!

Mo. 24.08.

Morgens lag Nebel auf dem Fluß, sah toll aus. Kurz kam auch mal die Sonne durch. Den ganzen Tag über immer wieder Schauer und heftige Windböen. Geduscht, Wäsche gewaschen, mit Tobbi Fahrrad gefahren. Abends in der Kneipe, wo wir vor 2 Jahren schon waren. Der Wind war leider zu heftig, um uns in den Garten zu setzen. Die Muscheln von Petra und Uwe schmeckten super, unser Fisch war aber auch sehr lecker.

Di. 25.08.

Morgens schien schon die Sonne, war aber noch kühl. Um 13 Uhr an einem Steg in der Wildniss angelegt. War toll! Auf dem Steg Tisch und Stühle raus, kleiner Imbiss. Tobbi spielte mit einem Tennisball, den wir auch mal aus dem Wasser angeln mussten, Fahrrad gefahren. Den Nachmittag verbrachten wir mit Spielen, Jürgen ließ seine „Drohne“ mit Kamera über das Gelände fliegen, abends mal wieder gegrillt. Kamen immer wieder Boote vorbei, die auch anlegen wollten, mussten leider weiterfahren. War ganz toller Anleger!

Mi 26.08.

Um 10 Uhr ging es weiter. Die Saone war total glatt, kein bißchen Wind . Waren mit einem Charterboot in den Schleusen. Die sind jetzt fast alle so breit, dass sich die Mobbel neben uns legen kann. Um 14 Uhr in St. Jean gerade noch 2 Liegeplätze bekommen. Abends in der Kneipe direkt vor unseren Booten gegessen.

Do. 27.08.

Mit Jürgen tanken, dann fuhr Mobbel zum Tanken. In St. Jean liegen geblieben, da immer wieder heftige Sturmböen das Boot gabz schön durchschüttelten. Wäsche am Kai direkt vor unseren Booten in Laverie gewaschen. Bei dem Wind und Sonne war alles in kurzer Zeit getrocknet. Fauler Nachmittag, in 2 sehr netten Kneipen Bier getrunken. Bei der Hitze nur Brot mit Leckereien vom Metzger gegessen.

Fr. 28.08.

Heute ging es auf den Rhein-Rhone-Kanal. An der 1. Schleuse bekamen wir die Fernbedienung mit Einweisung für die Schleusen. Bis Dole. Mega-Tapas mit Chickenwings und Tortilla. Wurden alle 4 gut davon satt, Tobbi bekam auch noch genug. Petra & Jürgen direkt zurück zum Schiff, wir sind noch durch das romantische, nächtliche Dole spaziert.

Sa. 29.08.

Um 8:15 los, dass wir vor den Charterbooten in die Schleusen kommen. Heiß! Wieder hinter einer Engstelle an Wehr angelegt. Mobbel fuhr weiter, da sich Petra nicht auf den 1.50 breiten Weg traute, Wollten bis Besançon, aber ihre Fernbedienung funktionierte nicht. Der Ersatz auch nicht, so mussten sie vor einer Schleuse liegen bleiben. Wir waren im klaren Wasser schwimmen, Tobbi nahm auch unfreiwillig ein Schlammbad. Fenderleinen repariert, schön gegrillt. Neues Lieblingsessen. 1-2 Tage altes Baguette, halbiert, gegrillt, mit Aioli, Avocadocreme oder Butter und Salz. Dafür laß ich sogar Merguez stehen!

So. 30.08.

Von Jürgen hatten wir schon Info über die ersten Schleusen und den Tunnel. Nach der 1. Schleuse ist ein sehr schöner Anleger mit Picknickplatz und Fitnessgeräten. Das wäre natürlich für uns beide der optimale Anleger gewesen. Bald kam ein Tunnel mit „Weihnachtsbeleuchtung“ und Wasserfall am Ende, der aber kurz bevor man ankommt abgestellt wird. Es ist aber noch Wasser im Rohr, so dass das Boot doch noch ziemlich nass wird. Bei der Temperatur heute ist das aber sehr angenehm. Morgens um 10 Uhr schon ist sogar mir schon richtig warm. Wir fahren jetzt durch das französische Jura. Herliche Felsen, Burgen, kleine Dörfer, leider viele Häuser verfallen. In Besancon vor dem Tunnel wieder zur Mobbel gestoßen. Da man vor der Schleuse rechts wartet und nicht die Schleuse einsehen kann, waren wir sehr überrascht, dass trotz grünem Licht noch einer aus der Schleuse kam. Dirket nach der Schleuse kam noch mal ein Tunnel. In der Marina von Deluz festgemacht, haben in der Capitänerie niemanden erreicht. Da wir den Code der Tür nicht wussten, kamen wir nicht vom Gelände.

Mo. 31.08.

Um 8:15 abgelegt, um gleich 200m weiter an der Spundwand wieder anzulegen. Uwe fuhr mit dem Fahrrad zum Bäcker, der aber leider geschlossen hat. Also ohne Baguette weiter. Sonne, heiß. Doubs ist eine herrliche Landschaft mit den Jurafelsen auf einer Seite. Gegen 13:30 in Schleuse 35 ging das Tor nicht mehr auf. Uwe verständigte die VNF, wir konnten also mal eine Mittagspause einlegen. Vor einer Schleuse haben wir angelegt, da beide Fernbedienungen nicht funktionierten. Uwe verständigte die VNF, wollten in 30 Min kommen. Ich probierte es noch mal, da funktionierte plötzlich alles. Wollten in Clerval anlegen, aber den Anleger für 10 Boote gab es nicht mehr. Also weiter. Wir legten im Unterwasser von Schleuse 29 an, die Mobbel vor 28. Dort hätten wir auch noch Platz gehabt, aber jetzt ging unsere Schleuse nicht mehr. Also gekocht, danach ab auf die Fahrräder und Hectors einen Besuch abgestattet. Es war heute auch nicht mehr ganz so heiß. So kam Tobbi mal wieder zu einem ordentlichen Auslauf und wir zu einer Verdauungsfahrt. Tat gut!

Di. 01.09.

Schleuse war um 7:30 schon in Betrieb. Funktionierte aber immer noch nicht. Also VNF gerufen, kommen aber erst um 8:30. Um 9 Uhr ging die Schleuse dann endlich wieder. Dunkle Wolken, aber noch trocken. In Isles-sur-Dubs trafen wir dann die Mobbel am Anleger vorm Intermarche. Der machte heute nämlich erst um 10:30 auf. Also Einkaufen, und weiter ging's. Um 14 Uhr fing es dann doch heftig an zu regnen, so dass ich beim Anlegen in Montbéliard durch und durch nass war. Haben leckeres Lachsfilet in Currysauce mit Couscous gegessen.

Mi. 02.09.

Da wir erst um 11 Uhr losmachten, fuhr ich noch in die Stadt zum Bäcker und holte Baguette und Caline (Fiselle) mit Chorizo und Paprika. Um 13:30 wurden wir an Schleuse 8 erwartet, wo wir die Fernbedienung abgeben mussten. Ab sofortwrden wir begleitet. Die Schleusen werden teils noch von Hand bedient. Im Oberwasser von Schleuse 3 in Montreux-Chateau am Kai angelegt. Später kamen auch noch Weingarts mit ihrer Irmela. Zur Begrüßung Bier und Cremant mit Käse, Bohnen in Tomatensauce, Chorizo. Rainer holte noch Baguette, Irmela brachte noch mehr verschiedene Käse, Oliven, Petra Teller mit Käsewürfeln, Schinken, Cocktailtomaten und Cornichons. Rainer holte noch Baguette und kochte Spaghetti mit Muscheln in Tomatensause und Filet in Sahnesauce. Lecker! Eigentlich wollten wir noch Mergues grillen, das fiel aber aus. Auch der Restaurantbesuch auf der Peniche. War mal wieder ein toller, gemütlicher Abend.


 

 

 

Holland

Marianne Mittwoch Juli 29, 2015

So. 26.07.

Morgens strahlende Sonne. Uwe und Ben machten das Schiff zur Abfahrt bereit. Teppich wieder ausgelegt, Bimini aufgestellt. Ben spritzte das Boot ab und schrubbte, war toll sauber. Einige Bootsleute kamen noch an den Steg um uns zu verabschieden, halfen beim Ablegen. Kaum auf dem Rhein zogen Wolken auf, Wind kam wieder auf, mir war sofort kalt. Es war mehr Schiffsverkehr auf dem Rhein als erwartet, oft hohe Wellen, was Ben natürlich wieder freute. Kurz nach 14 Uhr im Hafen von Nimwegen bei heftigem Wind gut angelegt. Bald kamen noch viel mehr Sportboote, so daß sie teilweise 'Päckchen' (2 oder mehr nebeneinander) legen mußten. Noch in die Stadt, am 'groote Markt' Hoegarden getrunken und Nachos dazu gegessen. Leider fing es an zu regnen, so dass wir uns schnell auf das Boot verkrümelten. Abends 2 Filme vom Computer geschaut, da wir nur holländisches Fernsehen bekamen. Uwe war schon im Bett, wir gerade mit Tobbi zurück, als 2 Typen an unser Boot kamen. Ich dachte, die wären von der Stadt, da der Automat zum Bezahlen nicht funktionierte. Als ich die Tür aufmachte verzogen sie sich sofort. Hatten wohl gedacht, keiner an Bord, da kein Licht an war. Pech gehabt!

Mo. 27.07.

Schon um 9 Uhr aufgestanden, da wir geplant hatten bis s'Herzogenbusch zu fahren, wo Ben wieder zu seinen Eltern wollte. Aber bald fing es an zu stürmen und zu regnen, so dass wir beschlossen im Hafen liegen zu bleiben und Ben in Nimwegen in den Zug zu setzen. Nutzten eine kurze Regenpause, um uns auf den Weg zu machen. Vorher gab es an Bord noch Bagels mit Rührei. Auf der Hauptstraße war großer Makt. Ben kaufte bei C&A noch eine tolle 'Leder'jacke, die um 70% reduziert war. Leider setzte bald heftiger Regen ein, so dass wir uns von Vordach zu Vordach langsam zum Bahnhof vorarbeiteten. Es ist unwahrscheinlich, was Tobbi hier unterwegs alles zu fressen findet! Eigentlich bräuchte ich ihn gar nicht mehr zu füttern. Es ging auch gleich ein Zug nach Utrecht mit Anschluß nach Rotterdam. Ging alles so schnell, dass wir uns gar nicht mehr richtig von Ben verabschieden konnten. Schade! Haben dann 25 Min. im Bahnhof gewartet, bis der heftigste Schauer vorbai war. Uwe fand in einem Abfallkorb einen noch halbwegs brauchbaren Schirm, denn Uwe hat keine Regenjacke dabei. War zu optimistisch für so einen langen Urlaub. Langsam durch kleine, hübsche Gäschen zurück zur Hauptstraße. Vor dem nächsten heftigen Schauer flüchteten wir in die Kneipe mit der Grolsch-Werbung, die gestern Abend geschlossen hatte. Unter einem riesigen Sonnnen- (besser Regen-) schirm mit Heizstrahlern ließen wir uns bei Grolsch und leckerer Senfsuppe mit noch warmen Roggenbrot langsam wieder trocknen. Gegen 14 Uhr kam sogar die Sonne kurz raus und wir kamen fast trocken wieder auf's Boot. War ich froh, dass wir bei diesem stürmischen, regnerischen Wetter nicht weitergefahren sind!

Di. 28.07.

Heute kein Regen, aber immer noch furchtbar stürmisch und grau. So beschlossen wir, noch 1 Tag in Nimwegen zu bleiben. Wir erkundeten den westlichen Teil Nimwegens. Sehr nette kleine Geschäfte, viele Antiquitäten, herrlichen Käseladen und Bäckerei gefunden, wo wir uns auch gleich eindeckten. Die große Stephanskirche besichtigt. Hat 3 kleine Nebenkapellen, die von verschiedenen Religionsgemeinschaften genutzt werden. In der ganzen Kirche war auch eine Ausstellung verschiedener zeitgenössischer Maler und von kleinen Skulpturen. Das älteste Cafe Nimwegens hatte leider noch zu, so dass wir nach längerem Suchen doch wieder in der netten Kneipe von gestern landeten. Die Bedienung fragte auch gleich, ob wir wieder 2 Senfsuppen haben wollten. Wir entschieden uns aber heute zu 'Fish & Chips' und Frikandeln. War auch wieder lecker. Langsam kam auch die Sonne raus, aber immer noch heftiger Sturm. Viele abgestellte Fahrräder wurden umgeblasen. Ich war froh, als wir gegen 15 Uhr wieder an Bord waren. Später legte die 'La Jolie', ein kleines Segelboot aus Koblenz bei uns auf Päckchen an, die wir unterwegs auch schon mal gesehen hatten.

Mi. 29.07.

Gegen Mittag los, da sollte die Regenfront laut Regenradar über uns weg sein. Kurz hinter Nimwegen von der Waal in den Waal-Maas-Kanal abgebogen. 1. Großschleuse schlechte Anlegemöglichkeit, aber Wasser kam von unten, war kein Problem. Mir ging in der Hektik der Bootshaken über Bord, Uwe holte ihn von der Badeplatform zum Glück wieder rein. Bald danach zogen schwarze Wolken auf, Sturm, heftiger Regen, Hagel, Blitz und Donner. Dazu immer wieder große Wellen von Frachtschiffen. Die schwarze Wolke zog leider mit uns, konnten vor und hinter uns blauen Himmel sehen. Nach der 2. Schleuse, die wir einfach durchfahren konnten, ging es bald vom Kanal wieder auf die Maas. Von da an hatten wir heftigen Wind. Die Wellen hatten teilwiese Schaumkronen. Nach der Schleuse, die wir mit einigen Schwierigen hinter uns brachten, zog das flache Land einigermaßen ruhig an uns vorbei. Etliche alte umgestürzte Bäume und Windmühlen säumten unseren Weg, kleine typisch holländische Örtchen mit verklinkerten Häusern, Kühe, die am Ufer grasten, viele Gänse und Enten. Trotzdem reicht mir der Wind langsam. Windgeschützt in der Sonne ist es schön warm, aber der Wind bläst nicht nur heftig sondern auch noch kalt! Kurz nach 17 Uhr in Maasbommel mit Hilfe der netten Hafenmeisterin bei heftigem Wind angelegt.

 

von Köln durch Holland und Belgien

Marianne Samstag Juli 25, 2015

Sa. 18.07.

Um 10 Uhr in Koblenz los gen Mondorf. Heftig Wind, leicht bewölkt, ich fand es schon wieder kühl. In Neuwied getankt, um 15:30 in Mondorf bei den Piraten angelegt. Sehr nett. War gerade mit Tobbi kurz draußen, da kamen auch schon Rosi, Gabi, Hilde und Ben mit jede Menge fester und flüssiger Nahrung. Hilde bemerkte beim Auspacken, dass sie ihr auf dem Markt statt der Würstchen die Leberwurst gegeben haben, die ein Mann neben ihr wollte. Der hat jetzt wahrscheinlich die Würstchen ung wird genauso staunen wie Hilde, Im Boot gemütlich gemacht bei Cremant und Käse, Der erste Sekt auf dieser Tour! Ben ging gleich schwimmen, durfte mit dem Aquascooter vom Hafenmeister losziehen. Er war begeistert, der Hafenmeister auch, seine Kinder haben nämlich keinen Spaß mehr daran. Hatte gerade Zeit unsere Gläser zu spülen, als auch schon Elke und Gero mit Verpflegung zum Grillen anrückten. Haben uns an Deck gesetzt, gut gegessen und verzählt. Noch mit Ben und Tobbi spazieren. Im Dunkeln unterm Sternenhimmel ging Ben dann noch mal schwimmen. Er hatte dann für heute genug Bewegung, Da doch viele Mücken unterwegs waren, beschloß Ben drinnen zu schlafen.

So. 19.07.

Morgens beim Bäcker. Um 13:30 kamen Kläre und Peter für 1 Stunde. Als sie gingen kamen direkt Schattis. Gisela holte mit Ben lecker Kuchen, gemütlich Kaffee getrunken. Leider Regen, also nicht Boot gefahren. Uwe hat Walter noch angerufen, ob sie bei dem schlechten Wetter wirklich kommen wollen, waren aber bereits am packen. Gerade als Schattis gingen stand Walter mit den Kindern am Tor. Statt der erwarteten 2 großen Söhne hatte er Katharina (11 J) und Heinrich (9 J). 3 Besuche, die sich die Klinke in die Hand geben, das fand ich jetzt doch stressig! Wurde aber nett. Ben und Katharina mit meinem geliehenen Badeanzug machten Halli- Galli im Wasser, sprangen ganz oben vom Boot runter. Die 3 Kids vergnügten sich unten, wir saßen gemütlich auf Deck.

Ben schlief auf Deck, Walter mit seinen Kindern im Bug.

Mo. 20.07

Walter und Ben waren um 8 Uhr schon schwimmen. Ben weckte die Kinder, hatte seine Hanutas zwischen die 2 gestellt, was sie sehr freute. Tolle Idee von Ben! Er und Walter dann zum Bäcker, brauchten ziemlich lange. Hatten noch die andere Seite der Insel erkundet. Ben hatte Durchfall, die 2 Gläser Wasser, die er trank kamen auch gleich wieder raus. Walter und Kinder machten sich nach dem Frühstück auf den Nachhauseweg mit Fähre und Straßenbahn. Ben schlief fast den ganzen Tag. Biggi holte Uwe ab, er wollte bei ihr mal ins Internet. Inzwischen bildete sich eine riesige Öllache im Hafen, auch um unser Schiff. Ich versuchte sie mit Pril zu bekämpfen, da ich dachte, es käme von uns. Konnte aber nicht erkennen, wo es herkommen sollte. Jetzt fing es auch noch an zu regnen. Holte noch 2 Flaschen Pril mit dem fahrrad von Netto, und spritzte immer wieder das Öl weg. Als Biggi und Uwe wieder kamen, war nur noch Öl am Steg Richtung Ausgang. Einer der Lieger meinte, das käme schon mal vor. War am Nachmittad alles weg. Biggi fuhr mit mir zu Aldi, danach ingen wir mit den Hunden spazieren, da gerade eine Regenpause war. Ben trank Cola, aß Salzletten und schlief.

Di. 21.07.

Ben ging es zum Glück wieder gut. Aß erst mal nur 2 trockene Brötchen. Also weiter auf Fahrt gen für Kölner verbotene Stadt Düsseldorf. Heftig Wind, mir war kalt. Ganz ordentlich Wellen, wenn wir großen Frachtern begegneten. Ben hatte seinen Spaß dabei! Als wir in Düsseldorf bei den „Höllenkindern“ im Medienhafen anlegten, winkten Stehmanns schon vom Ufer. Uwe konnte den Schlüssel für das Tor aus einem Briefkasten fischen. Die Liegegebühr sollten wir einfach einwerfen. Netter kleiner Hafen, tolle Gebäude an den Ufern. Mit Mechtilde und Michael in die Stadt gefahren und gegenüber dem ältesten Gebäude von Düsseldorf, einer kleinen Kirche, lecker Matjes gegessen und dazu Alt getrunken.

 

Mi. 22.07.

Beim Rausfahren aus dem Hafen hinter einem Ausflugsdampfer. Der war sehr langsam, so hatten wir Muse, die interessanten Gebäude im Medienhafen anzuschauen. Raus auf den Rhein kamen auch noch größe Frachter, Ben freute sich über die riesigen Wellen, die unser Boot ganz schön durchschaukelten. In Duisburg in einem Seitenarm entlang Hubwerften und groß4n Kränen, durch ein riesiges Schleusentor, was wohl bei Hochwasser geschlossen wird, bis zur Marina gefahren. Die ist in der Nähe der Altstadt. Ben, Tobbi und ich zogen los zum Einkaufen bei Lidl. Ben half einem Bootsnachbarn sein Schiff reparieren. Er schraubte unter Wasser die Trimmklappen los, so dass dieser seinen Motor ausbauen und reparieren konnte. Dafür bekam er Geld, was ihn spontan dazu veranlasste, uns auf ein großes Bier einzuladen. Schön in der Sonne auf Deck bekam Ben endlich die schon lange versprochenen Nudeln mit Champignons. Dann zogen wir in die Altstadt, genehmigten uns große Bier in der Fußgängerzone. Sehr nettes Gespräch mit dem Wirt, der uns davon abriet in den Norden Duisburgs in das Mitternachtskino im Freien zu fahren. Dafür soll man Karten im Internet kaufen, ist normalerweise ausverkauft. Also holten wir auf dem Rückweg noch 2 amerkanische Pizzas und machten Kinoabend an Bord. Es gab „Kottan ermittelt“. War total lustig.

Do. 23.07.

Morgens Hundefutter, frische Brötchen und Bagles geholt, dann ging es weiter gen Xanten. Uns kamen riesiege Schubverbände entgegen, am Ufer begeisterten mich große Industrieanlagen. Langsam wurde die Landschaft flacher, es blies ein heftiger kalter Wind, was nur mich störte. Bei Rees in einem Baggersee im Yachthafen angelegt. Er wird als Rückhaltebecken für Hochwasser und gleichzeitig als Naturschutzgebiet angelegt. Sehr ruhig, sauberes Wasser. Konnte mich trotzdem nicht überwinden mit Ben schwimmen zu gehen. Nach einigen Anlegern in der Clubkneipe Spieleabend an Bord.

Fr. 24.07.

Ben und ich fuhren mit Tobbi zu Rewe in Obermörmter, wollten vor allem Soyaprodukte kaufen. Er entpuppte sich aber als kleiner Dorfladen, der so was natürlich nicht führte, Also fuhren Uwe und ich mit der Fähre nach Rees. Ben durfte Angeln, Wir hofften auf leckeren Fisch zum Abendessen, daraus wurde aber leider nichts. Rees ist ein schon um 500 gegründetes Ortchen mit alten Stadtmauern und vielen neuen Bronzefiguren, z.B den 'Rhinkieker'. Einkaufen, lecker Eis essen und mit der Fähre zurück. Ben war inzwischen mit Marko, 14 Jahre, an Bord, gingen dann schwimmen im Baggersee. Wenn Ben so weitermacht bekommt er bestimmt bald Schwimmhäute zwischen den Zehen! Uwe füllte Batteriewasser nach und ging dann auch schwimmen, Ben wieder mit. Lecker Essen auf dem Klubschiff. 1 große Portion 'Krakenfüße' ( geratene aufgeschnittene Würstchen), lecker Pommes und 'Scharfe Seemannsbraut', ( gut gewüztes Hackfleischröllchen mit toller Currysauce), dazu wieder Alt. (Sorry ihr Kölsch Fans!) Noch gekniffelt. Ben zockte mich total ab.

 

Sa. 25.07.

In der Nacht kam Sturm auf. Uwe baute die Bimini ab, sicherte das Boot mit 2 weiteren Leinen. Im Laufe des Vormittags wurde der Sturm schlimmer. Immer wieder gab es heftige Schauer. Eigentlich wollten wir uns mit Sascha und Kerstin in Xanten treffen, aber angesichts der Sturmwarnung ließen wir das bleiben. Ben, Tobbi und ich fuhren mit der Fähre noch mal rüber nach Rees, obwohl keine Gewähr war, dass die Fähre später wieder noch zurück fahren würde. Aber wir hatten Glück! Nach erfolgreichem Einkauf brachte uns die Fähre heftig schaukelnd wieder nach Reeserschanz. Ben hatte richtig Spaß daran, ich war froh, als wir wieder an Land waren. Sonst hätten wir den Umweg über die Brücke machen müssen, wäre bei dem Sturm bestimmt auch nicht lustig gewesen. Nachmittag im Hafen verbracht, Uwe hörte sich den Vortrag von WSP (Wasserschutzpolizei) über Sicherheit auf dem Wasser und Ausrüstung von Booten an. Danach Kaffe, Kuchen und Kaffeeschnaps auf dem Klubschiff bei Berichten von Fahrten einiger Klubmitglieder des WSV Xanten. Alle total nett. Noch mal lecker Essen vom Hafenmeister persönlich gekocht. Nach einer Spazierfahrt mit Tobbi Absacker mit Hafenmeister und seiner netten Frau. Langsam legte sich der Sturm, also geht es morgen wohl weiter gen Holland, da sonntags leider kein Bus nach Xanten fährt.

 

So. 26.07.

Morgens strahlende Sonne. Uwe und Ben machten das Schiff zur Abfahrt bereit. Teppich wieder ausgelegt, Bimini aufgestellt. Ben spritzte das Boot ab und schrubbte, war toll sauber.

Einige Bootsleute kamen noch an den Steg um uns zu verabschieden, halfen beim Ablegen. Kaum auf dem Rhein zogen Wolken auf, Wind kam wieder auf, mir war sofort kalt. Es war mehr Schiffsverkehr auf dem Rhein als erwartet, oft hohe Wellen, was Ben natürlich wieder freute. Kurz nach 14 Uhr im Hafen von Nimwegen bei heftigem Wind gut angelegt. Bald kamen noch viel mehr Sportboote, so daß sie teilweise 'Päckchen' (2 oder mehr nebeneinander) legen mußten. Noch in die Stadt, am 'groote Markt' Hoegarden getrunken und Nachos dazu gegessen. Leider fing es an zu regnen, so dass wir uns schnell auf das Boot verkrümelten. Abends 2 Filme vom Computer geschaut, da wir nur holländisches Fernsehen bekamen. Uwe war schon im Bett, wir gerade mit Tobbi zurück, als 2 Typen an unser Boot kamen. Ich dachte, die wären von der Stadt, da der Automat zum Bezahlen nicht funktionierte. Als ich die Tür aufmachte verzogen sie sich sofort. Hatten wohl gedacht, keiner an Bord, da kein Licht an war. Pech gehabt!

Mo. 27.07.

Schon um 9 Uhr aufgestanden, da wir geplant hatten bis s'Herzogenbusch zu fahren, wo Ben wieder zu seinen Eltern wollte. Aber bald fing es an zu stürmen und zu regnen, so dass wir beschlossen im Hafen liegen zu bleiben und Ben in Nimwegen in den Zug zu setzen. Nutzten eine kurze Regenpause, um uns auf den Weg zu machen. Vorher gab es an Bord noch Bagels mit Rührei. Auf der Hauptstraße war großer Makt. Ben kaufte bei C&A noch eine tolle 'Leder'jacke, die um 70% reduziert war. Leider setzte bald heftiger Regen ein, so dass wir uns von Vordach zu Vordach langsam zum Bahnhof vorarbeiteten. Es ist unwahrscheinlich, was Tobbi hier unterwegs alles zu fressen findet! Eigentlich bräuchte ich ihn gar nicht mehr zu füttern. Es ging auch gleich ein Zug nach Utrecht mit Anschluß nach Rotterdam. Ging alles so schnell, dass wir uns gar nicht mehr richtig von Ben verabschieden konnten. Schade! Haben dann 25 Min. im Bahnhof gewartet, bis der heftigste Schauer vorbai war. Uwe fand in einem Abfallkorb einen noch halbwegs brauchbaren Schirm, denn Uwe hat keine Regenjacke dabei. War zu optimistisch für so einen langen Urlaub. Langsam durch kleine, hübsche Gäschen zurück zur Hauptstraße. Vor dem nächsten heftigen Schauer flüchteten wir in die Kneipe mit der Grolsch-Werbung, die gestern Abend geschlossen hatte. Unter einem riesigen Sonnnen- (besser Regen-) schirm mit Heizstrahlern ließen wir uns bei Grolsch und leckerer Senfsuppe mit noch warmen Roggenbrot langsam wieder trocknen. Gegen 14 Uhr kam sogar die Sonne kurz raus und wir kamen fast trocken wieder auf's Boot. War ich froh, dass wir bei diesem stürmischen, regnerischen Wetter nicht weitergefahren sind!

Di. 28.07.

Heute kein Regen, aber immer noch furchtbar stürmisch und grau. So beschlossen wir, noch 1 Tag in Nimwegen zu bleiben. Wir erkundeten den westlichen Teil Nimwegens. Sehr nette kleine Geschäfte, viele Antiquitäten, herrlichen Käseladen und Bäckerei gefunden, wo wir uns auch gleich eindeckten. Die große Stephanskirche besichtigt. Hat 3 kleine Nebenkapellen, die von verschiedenen Religionsgemeinschaften genutzt werden. In der ganzen Kirche war auch eine Ausstellung verschiedener zeitgenössischer Maler und von kleinen Skulpturen. Das älteste Cafe Nimwegens hatte leider noch zu, so dass wir nach längerem Suchen doch wieder in der netten Kneipe von gestern landeten. Die Bedienung fragte auch gleich, ob wir wieder 2 Senfsuppen haben wollten. Wir entschieden uns aber heute zu 'Fish & Chips' und Frikandeln. War auch wieder lecker. Langsam kam auch die Sonne raus, aber immer noch heftiger Sturm. Viele abgestellte Fahrräder wurden umgeblasen. Ich war froh, als wir gegen 15 Uhr wieder an Bord waren. Später legte die 'La Jolie', ein kleines Segelboot aus Koblenz bei uns auf Päckchen an, die wir unterwegs auch schon mal gesehen hatten.

Mi. 29.07.

Gegen Mittag los, da sollte die Regenfront laut Regenradar über uns weg sein. Kurz hinter Nimwegen von der Waal in den Waal-Maas-Kanal abgebogen. 1. Großschleuse schlechte Anlegemöglichkeit, aber Wasser kam von unten, war kein Problem. Mir ging in der Hektik der Bootshaken über Bord, Uwe holte ihn von der Badeplatform zum Glück wieder rein. Bald danach zogen schwarze Wolken auf, Sturm, heftiger Regen, Hagel, Blitz und Donner. Dazu immer wieder große Wellen von Frachtschiffen. Die schwarze Wolke zog leider mit uns, konnten vor und hinter uns blauen Himmel sehen. Nach der 2. Schleuse, die wir einfach durchfahren konnten, ging es bald vom Kanal wieder auf die Maas. Von da an hatten wir heftigen Wind. Die Wellen hatten teilwiese Schaumkronen. Nach der Schleuse, die wir mit einigen Schwierigen hinter uns brachten, zog das flache Land einigermaßen ruhig an uns vorbei. Etliche alte umgestürzte Bäume und Windmühlen säumten unseren Weg, kleine typisch holländische Örtchen mit verklinkerten Häusern, Kühe, die am Ufer grasten, viele Gänse und Enten. Trotzdem reicht mir der Wind langsam. Windgeschützt in der Sonne ist es schön warm, aber der Wind bläst nicht nur heftig sondern auch noch kalt! Kurz nach 17 Uhr in Maasbommel mit Hilfe der netten Hafenmeisterin bei heftigem Wind angelegt.

Do. 30.07.

Um 12:30 erst los, nachdem der regen voebei war. Heute viel weniger Wind als gestern! In allen Yachthäven liegen hier sehr viele Segelschiffe. In der 1. Schleuse waren wir mit einem Ausflugsboot, einem Frachter und 11 Sportbooten, teils zu 3. nebeneinander. War bei der Ausfahrt ein tolles Bild, wie ein Sportboot nach dem anderen, wie Perlen auf einer Schnur rausfuhren. Nachmittags legte sich der Wind ganz. Wir bogen von der Maas in einen wohl ziemlich neuen Kanal nach Veghel ab. Der war auf keiner Karte und auch im Computer noch nicht eingezeichnet. Dadurch kürzten wir den Bogen durch s'Hertzogenbusch ab. Da doch einige Frachter unterwegs waren, wurden wir auch immer direkt gaschleust. Im Yachthafen von Veghel ergatterten wir gerade noch den letzten Platz an der Mauer.

Fr. 31.07.

Nach der 1. Schleuse zeigte sich die Süd-Wilhelmsfahrt von ihrer schönen Seite. Auf beiden Seiten wuchsen hohe Binsen, wilder Dost, Schafgarbe, Weidenröschen, Blutweiderich und viele andere Wildblumen. Vor einer Hubbrücke mussten wir leider 1:15 warten, da sie nicht gehoben wurde und wir auch nicht wussten, was wir machen sollten. Im Häuschen war niemand, und auch die Schleuse meldete sich nicht auf Uwes Funkruf. 2 Schiffe kamen entgegen, Brücke ging hoch, aber als wir losfuhren ging sie wieder runter. Uwe wollte gerade mit dem Fahrrad vor zur nächsten Schleuse fahren, als von hinten ein kleines Bötchen kam. Die Brücke ging sofort auf rot/grün, hob sich, wir fuhren schnell hinter ihm her. Nach der nächsten Schleuse wuchsen große Bäume auf beiden Seiten, so dass wir wie durch eine Allee fuhren. Dabei meistens Sonne oder kleine Wolken, das ist Urlaub! Mussten vor einer Schleuse auf eine Berufsschiffahrt warten, wollte mit Tobbi spazieren gehen, aber er ging nicht weit vom Boot weg. Hatte es immer im Blick! Hinter Schleuse 14 kurz vor Niederwerth haben wir an einer Spundwand angelegt. Tobbi fand gleich ein Stöckchen, das ich ihm immer wieder warf. Er konnte endlich mal wieder frei laufen, rannte hinter dem Stöchchen her, wälzte sich darauf und zerkaute es. Endlich mal einfach so in freier Natur. Bei einem herrlicher Sonnenuntergang ließen wir uns das Abendessen an Deck schmecken. Später schien der Vollmond durch die dunklen Bäume, hinter uns die beleuchtete Schleuse. Herrliches Bild!

Sa.01.08.

Morgens blauer Himmel, kein Wind. Ganz entspannt um 10 Uhr abgelegt. Ich war auch schon auf, mit Tobbi spazieren, obwohl ich doch, sobald ohne Arbeit, nie mehr vor 10 Uhr aufstehen wollte! Die Enten, die schlafend auf dem Wasser trieben, ließen sich nicht stören. Sie hoben noch nicht mal die Köpfe aus den Federn. Kamen auch gut durch die Schleusen, Hebebrücken gingen schnell auf. Hinter der 2. Schleuse war eine Bootstankstelle, 1.12 €|l. Da machten wir den Tank gleich mal voll. Haben Diesel an Schiffstankstellen schon für 1.54€ gesehen. Der Kanal in Holland ist toll in Schuß, anders als viele Kanäle in Frankreich. Wird allerdings auch noch für Berufsschiffahrt genutzt. An den Spundwänden sind auch immer kleine abzweige, zum Rand hin ist eine Schräge mit Erde aufgefüllt, so dass Tiere, die in den Kanal fallen, noch eine Möglichkeit finden, wieder raus zu kommen. Das Wasser ist klar, man kann fast bis auf den Grund sehen, immerhin mindestens 2.20m. An der belgischen Grenze tauschte ich dir olländische gegen die belgische Gastflagge. An Schleuse Bocholt mussten wir dann wieder die Vignette für Flandern für 40€ kaufen. Danach kam der schönste Teil des Kanals, wir fuhren durch eine herrliche Allee bis zum Gaststeiger in Tongerlo, direkt vor einem Lokal mit Biergarten. Es hatte heute zwar nicht die vorhergesagten 32°, aber im T-Shirt konnte man es gut aushalten. Mit Tobby spazieren, aber er wollte immer wieder zum Boot zurück. Abends im Biergarten haben wir erst die Platte mit den 12 verschiedenen frittierten Snacks und dann noch Sandwiches gegessen, Hier gibt es nur Kleinigkeiten, aber die sind alle sehr lecker und satt wurden wir auch. Dazu köstliches, belgisches Bier. Uwe probierte den 'Brauerei-Rundgang', 3 verschieden belgische Biere, dazu ein kleines Schälchen Salami. Tobby bekam auch ein Schälchen mit Hundekuchen!

So. 02.08.

Wollten heute nur bis kurz vor Maastricht, da am Sonntag die Schleusen nicht bedient werden, Nur ca. 30 km auf dem Kanal. So hatte ich noch bequem Zeit beim Bäcker Baguette und Croisant und beim Metzger 1 großen, gebratenen Hähnchenschenkel und Satérol zu holen. Da der Croisant und die Wurst super lecker waren, fuhr ich mit dem fahrrad nochmal ins Dorf. Croisants gab es leider nicht mehr, aber ich kaufte noch 1 großes Stück Satérol. Während der Fahrt habe ich mich auf dem Vordeck gesonnt, hatte ja den ganzen Tag frei, da nicht geschleust wurde. Viele Radfahrer fuhren am Kanal vorbei. Warm, aber auf dem Wasser nicht zu heiß. In Schmermaas am Kanal angelegt, haben später auch noch 3 andere Boote gemacht. Mit Tobbi am Kanal entlang, ein Stück durch Wald. Dann Mittagsschlaf gehalten. Anschließend am Kanal spazieren, in den kleinen Ort. In einer sehr gut besuchten Eisdiele hat Uwe sich einen Eisbecher geholt. Ich wollte 3 Kugeln Eis, war aber sehr viel. Dir große Waffel war halb mit Limoncello-Eis gefüllt, darauf je eine Riesenkugel Schokolade- und Ferrero-Eis. Sehr lecker! Noch 2 Dosen kühles belgisches Bier mitgenommen. Nach der Riesenportion Eis wollte keiner mehr Abendessen, auch das Bier blieb im Kühlschrank!

Mo. 03.08.

Sonnenschein, leichter Gegenwind. So wird es uns auch nicht zu heiß. Ziemlich schnell durch die 1. Schleuse auf die Maas. Hier bekamen wir ein Heft 'Flusstourismus in der Wallonie' mir sämtlichen Wasserstraßen, Yachthäfen, Haltepunkten und interessanten Sehenswürdigkeiten entlang der Flüsse und Kanäle. Durch Mastricht, durch die 2. Schleuse auf den Kanal 'Albert', weiter nach Lüttich. Ich konnte mich auf dem Vorschiff sonnen und die Landschaft genießen. Da es noch sehr früh war, ca. 15 Uhr, setzten wir die Fahrt gen Huy fort. Vor der Schleuse Ivoz-Ramet war der Bär los. Es warteten schon viele Frachtschiffe und 9 Motoryachten. Zum Glück konnten wir gut an der Mauer festmachen, nur der arme Tobbi kam nicht von Bord. Hätte eine hohe Leiter hochklettern müssen! Der Schleusenwärter machte seine Schleuse immer rappelvoll, trotzdem kamen wir erst beim 3. mal schleusen mit. Haben ca. 4 Stunden gewartet. Kurz hinter der Schleuse haben wir am 'Halt Fluvial' festgemacht. Habe Belgier, die an Land Tisch und Stühle aufgestellt hatten und gemütlich bei Essen und Trinken zusammensaßen, gefragt, ob man hier über Nacht liegen bleiben kann. Kein Problem, Strom, Duschen kostenlos. 'You are welcome to sleep here'!

Di. 04.08.

Von heftgem Regen geweckt. Machte die Augen gleich wieder zu. In der 1. Regenpause mit Tobbi raus, Müll entsorgt und abgelegt. Nur 1 km gefahren, vor der Brücke angelegt und zum Einkaufen rüber in den Supermarkt. Auf dem Rückweg fing es schon wieder an zu regnen und hörte leider auch so schnell nicht mehr auf. Trotzdem kurz vor 12 Uhr weiter, Uwe fuhr von innen. In der 1. Schleuse kurz vor Huy regnete es in Strömen. Ich war total nass, meine 'tolle' North Face Regenjacke war auch innen nass. Uwe hatte aber schon die Heizung angeschmissen, so dass ich die Kleider wieder trocknen konnte. In den nächsten Schleuse blieb es zum Glück trocken. Bei diesigem Wetter passierten wir die herrlichen Felsen zwischen Andenne und Namur. In Namur machten wir mit Hilfe von Holländern im Hafen 'de Jambes' gegnüber der großen Zitadelle fest. Abends kam die Sonne wieder raus. Also noch ein Spaziergang durch Namur. Kurz vor dem Hafen kamen wir an einer Frittenbude vorbei. 1 mal muß man doch in Belgien die guten Fritten gegessen haben! Uwe holte eine große Portion mit Samurei-Sauce und eine super leckere Frikandel. Das war es dann mit Abendessen. Zum Nachtisch hatten wir blondes, belgisches Tischbier. Wie sich herausstellte hatte es nur 1.3%, schmeckte aber sehr gut. Aber Leffe blonde mit 8% ist noch besser!

Abends genossen wir das herrlich beleuchtete Panorama am Ufer, Häuser, Brücke und Zitadelle sind toll angestraht.

Mi. 05.08.

Heute ist es leicht bewölkt, aber wieder warm. Ort mit großen wallisischen Hähnen in den Vorgärten. An den Felsen am Rande dr Maas konnte man sehen, wie sich die Kontinente zusammen geschoben haben und die einzelnen Steinschichten aufgeworfen wurden.Kleine und große Burgen, Schlößchen, und herrlich pitoreske Häuser säumten unseren Weg. Ich glaube, hier gibt es keine 2 gleiche Häuser. Am Steg bei Hastière mit Hilfe eines Fischers fest gemacht, Erst wollte er uns erzählen, das sei privat. Aber nachdem Uwe auf unsere Unterlagen hingewiesen hat, war er sehr nett. 50 m weiter stand eine gut besuchte Frittenbude, Also wurde wieder mal nicht gekocht, sondern typisch belgisch gegessen, Fritten mit Frikandel und lecker belgisches Bier. Die Fritten waren noch besser als gestern! Tobbi versuchte immer, sich heimlich von Bord zu schleichen, was ihm auch gelang, als wir nicht mehr so aufpassten, nachdem die Frittenbude geschlossen war. Erstaunlich, wo er dann plötzlich überall durch und hoch kommt! Auf Pfiff kam er aber sofort wieder. Heute hatten wir 8 Schleusen, Übung für Frankreich. Nach der 3. hatten wir auch wieder ein gutes System raus, was natürlich bei der 4. nicht funktionierte. Aber danach ging es prima weiter. Mal schaun, wie es morgen in Frankreich auf der Maas in den kleinen Schleusen funktioniert! Erfahrungsgemäß hat da jede Schleuse eine andere Überraschung für uns!

Dillingen bis Koblenz

Marianne Dienstag Juli 21, 2015

So. 05.07.2015

Gegen 16 Uhr alles ins Auto, ganz langsam bei der Hitze. Uwe trug Stück für Stück runter.

Im Hafen empfing uns gleich Jürgen mit der Hiobsbotschaft, dass sein Boot heute fast abgesoffen wäre. Die Pumpe ist ausgefallen, was zum Glück Lutz aufgefallen ist. Jürgen hatte zum Glück auch schon eine neue bestellt, die er gleich einbaute um das Boot wieder leer zu pumpen. Noch 5 cm mehr Wasser und das Parkett wäre nass geworden!

Wir haben nach und nach Koffer und Taschen aus- und eingeräumt. Inzwischen war auch Petra schon im Hafen. Sie fuhr dann mit nach Saarbrücken unser Auto in die Garage stellen. Holte noch den vergessenen Kanister Rosé aus dem Kühlschrank, dann ging's zurück nach Dillingen. Leider fuhren Jürgen und Petra direkt nachhause. Wir verbrachten noch einen schönen Abend auf dem Klubschiff, feierten Stephanies Geburtstag mit Rosé und den Resten unseres Grillabends.

Mo. 06.07.

Es hatte nachts schön abgekühlt. Wir legten mit Uwe de Buhrs und Gustavs Hilfe noch mal ganz entspannt am Gästesteg an, damit Uwe die letzten 2 Stoßleisten montieren konnte. Ich machte in der Zwischenzeit einen Spaziergang mit Tobbi, der muß ja dann bis heute Abend aushalten. Wollten uns eigentlich noch von den Klubkameraden verabschieden, aber da kam ein Boot, das an den Gästesteg wollte. Also Motor an, Leinen los und auf große Fahrt. Schleuse 1 (Rehlingen) lief problemlos, danach kürzte ich erst mal meinen schöne, langen Fingernägel, bevor sie beim hantieren mit den Leinen unkontrolliert abbrechen. Auf dem Wasser geht immer leichter Wind, ist auch nicht mehr ganz so heiß wie die letzten Tage. Tobbi kam direkt an, also ich seine Schwimmweste nahm und ließ sie sich ganz freiwillig anziehen. Er verbrachte fast die ganze Fahrt schlafend auf Deck neben Uwe. Bis Konz in den Hafen. Uwe legte prima rückwärts an, alle schauten von ihren Booten aus interessiert zu, keiner kam helfen! Ist halt nicht immer so wie in Dillingen. Ich habe uns angemeldet, Uwe kontrollierte inzwischen den Motorraum, von den Stoffbuchsen ist 1 ganz dicht, die 2. fast. Er war auf jeden Fall sehr zufrieden! Nach dem Abendessen verbrachten wir noch einen sehr gemütlichen Abend.

Di. 07.07.

Der Hafen von Konz ist sehr laut. Auf der Straße ist die ganze Nacht Betrieb. Habe schlecht geschlafen, aber gegen 4 Uhr war auch noch auf anderen Booten Licht und Leute liefen rum. Um 9:30 besuchten uns Urte und Michael mit Mohnteilchen und frischen Brötchen. Morgens gab es schon für Nachmittag Schlechtwetterwarnung, Gewitter mit Tornados. Also werden wir versuchen, spätestens um 14 Uhr anzulegen. Um 11 Uhr hieß es wieder „Leinen los“. Vor der Schleuse Trier mussten wir 45 Min. warten, bis ein Schubverband hochkam. Dann konnten wir hinter einem Frachtschiff zusammen mit einem holländischen Sportboot in die Schleuse. Unten angekommen machten wir vorsichtshalber mit einer blauen Leine fest, die Uwe hielt. Aber der Frachter fuhr zwar mit viel Getöse aber sanft aus der Schleuse. Bei schwülem Wetter mit aufziehenden Wolken erreichten wir kurz nach 14 Uhr Schwaich, wo wir mit Hilfe von 2 Franzosen problemlos am Kai fest machten. Es zogen zwar dunkle Wolken auf, stürmte immer mal wieder heftig, aber bis 18 Uhr noch kein Regen. Bin mit Tobbi mal wieder Fahrrad gefahren. Nachts gab es einen heftigen, kurzen Schauer.

Mi. 08.07.

Sehr stürmisch. Erst mal unter die Dusche. Den ganzen Tag ununterbrochen heftige Böen, so dass wir beschlossen einen Ruhetag einzulegen. Haben die restliche Sonnenschutzfolie an Fenster geklebt, geräumt, Vorhänge repariert, Fahrrad gefahren. Abends am Fährturm essen. War sehr lecker. Uwe Haxe, ich Fährturmpfännchen: Bratkartoffeln mit Blut-, Zwiebel- Leber-wurst, alles untereinander. Tobbi freute sich über den Rest!

Do. 09.07.

Der Wind hat sich beruhigt, leicht bewölkt, warm. Um 10:15 abgelegt. Nach ca 1 Std. Schleuse Detzem. Konnten direkt einfahren. Haben fast ganz vorne festgemacht, was sich als Fehler herausstellen sollte. Zuerst muß man an einem Bügel festmachen, der nicht direkt über den Pollern ist. Beim Öffnen der Schotten gab es einen heftigen Sog nach vorne, der das Boot schräg stellte. Uwe machte schnell wieder die Maschine an, Leine kurz belegt, das Boot wieder an die Wand gezogen. Zum Glück kommen wir ja aneinander vorbei, so dass ich auf den 1. Poller umlegen konnte. Tobbi lief uns natürlich auch noch zwischen den Füßen rum. Danach ging alles gut. Auf Querbunen aufgesetzt, aber Uwe gab Gas, so dass wir drüber kamen. Tobbi ließ vor Schreck mal kurz seine Wassermelone fallen! Uwe war ganz blass im Gesicht. Heute leerten wir 3 Kannen Tee, aber zum Glück waren die schwarzen Wolken meist hinter oder neben uns. In die letzten Schleuse fuhren wir hinter 3 Fahrgastschiffen. Habe den Schwimmpoller gerade noch mit Hilfe des Bootshaken fangen können. Danach hatte ich Feierabend. Unterwegs habe ich das Boot etwas geputzt, hatte in der letzten Nacht viel Dreck abbekommen. Auch Farbreste von der Reeling entfernt und das Stück Wand geschrubbt, das wir mit dem Hochdrdruckreiniger vergessen hatten. Bei dem Wind bewährte sich unsere neue Sprayhood, dahinter war es doch deutlicher angenehmer als im Wind zu stehen. Bei Neumagen-Drohn die in Mustern (Herz, Wappen, etc.) angelegten Weinberge bewundert. Gegen 18 Uhr legten wir in Traben-Trabach erst an der Bootstankstelle an. Der Tankwart versicherte, dass die Mosel auch an den kleinen Stegen des Ruderclubs noch sehr tief sei. Also haben wir an einem der kleinen Gaststege im 2. Anlauf mühevoll festgemacht. Heute war ein aufregender Tag, aber wenn alles gut überstanden ist kann man den Abend ruhig angehen, bei Zucchinispaghetti mit unserer Lieblingssauce -Tofu, Zwiebel, getrocknete Tomaten - , dazu kühlen Rosé.

Fr. 10.07.

Gerade als der Kaffee fertig, kam der Ausflugsdampfer Romantica vorbei. Also schnell Leinen los. Habe auf dem Vorschiff die Sonne genossen. Langsam ziehen die Weinberge, Burgen und Winzerdörfer mit Fachwerkhäusern wie von einer Modeleisenbahn vorbei . Am Klabautermann angelegt. Im Weingut Günter super gut und preiswert gegessen. Im Klaubertmann noch sehr netten Abend mit viel Fachsimpeleien über Boote bei gutem Moselwein verbracht.

Sa. 11.07.

Noch 2 Schleusen und 30 Kilometer bis zum Rhein. Am Deutschen Eck gegen die Strömung auf den Rhein gen Lahn. Fahren jetzt mit 2 Maschinen, die müssen schon ganz schön arbeiten! Auf der Lahn ist es wieder ruhiger, nur viele Ruderboote. Langsam ziehen die bewaldete Hügel an uns vorbei. Hier werden die Schleusen noch von Hand betrieben, was zu manchem netten Gespräch mit den Schleusenwärten führt. An einer Schleuse hatte der Schleusenwärter vergessen, die Ampel für uns auf rot zu stellen. Also fuhren wir in den Schleusenkanal und hupten weil das Tor zu war. Wir sollten dann vor der Schleuse an einem dicken Poller mit Metalplanken anlegen. „Es passiert nichts!“. Ging auch alles gut. Der Schleusenwärter war froh, dass ihm das nicht bei einem Fahrgastschiff passiert ist! In Bad Ems an Steiger der vom Bootsservice Kupfer anglegt. Ein Kölner half uns beim anlegen und erzählte auch gleich, dass sie jetzt ihr Boot immer vom Sohn umlegen lassen, und dann an der jeweiligen Stelle Urlaub machen. In Bad Ems ist Brückenfest, wir gehen schon mal rüber, genehmigen uns ein ier und leckeren Flammkuchen. Kurz nach 20 Uhr kommt Andrea, wir geen noch mal durch den herrlichen Park mit altem Baumbestand zum Fest. Im Lokal nahe der Bühne war es uns zu laut, saßen nahe der beleuchteten Fontäne auf der Lahn, prima Essen mit frischen Pfifferlingen. Noch bei Kerzenlicht auf Deck gequatscht.

So. 12.07.

Frühstück mit Andrea am Park. Sonnig, nicht zu heiß, perfekt. 12:30 abgelegt, schon leicht bewölkt. Schleuse Dausenau hatte Stricke statt Stangen, eine vorne, eine hinten angenommen, das ging prima! Ab 16 Uhr Regen, aber dank Sprayhood konnte Uwe weiter vom oberen Fahrstand fahren. In Balduinstein im Yachthafen festgemacht. Der Hafenmeister, laut seiner Aussage „der Dumme für Alles“, half beim Anlegen, erklärte uns wissenswerte über den Hafen und brachte gleich den Schlüssel für die Duschen. Haben keinen Habdyempfang, aber Internet.

Mo. 13.07

Um 8 Uhr klingelte mein Handy mal kurz, war Harro. Aber telefonieren geht ja nicht.Ich kam gerade aus der Dusche, da staden Harro und Monika schon am Schiff. Hatten morgens gleich geschaut, ob in Diez ein Liegeplatz frei ist, leider nein. Wir fuhren dann mit dem Auto nach Diez, ein kleiner Stadtbummel durch das malerische Diez, schön Eis essen beim Italiener, einkaufen. Da es regmerisch und windig wurde verschoben wir die Bootsfahrt auf morgen. Abends mit Monika und Harro in Limburg lecker Essen. Haben noch von Harro eingelegte rote Beete, Selbstgemachtes Pest, frisch gebackene Plätzchen und Walnüsse bekommen. Noch auf Deck 1 Flasche pfälzer Rotwein geleert. Dann wurde es leider naß und ungemütlich, so daß die beiden schon um 22 Uhr fuhren.

Di 14.07.

Monika und Harro kamen gegen 10:30 mit frischem italienischen Brot an Bord. Monika hatte mir noch ihren Ersatzbadeanzug mitgebracht, da ich erzählt hatte, dass ich meinen vergessen habe. Toll!Herrlich bunte Uferböschung, Kornblumen, Mohn, Rittersporn und vieles mehr. Um 11 Uhr abgelegt, hatten zum Glück den ganzen Tag keinen Regen, Unterwegs bereiteten Monika und ich kleinen Imbis. Bis ?? gefahren, am Gemeindesteg angelegt, am Ufer spazieren, im Weinhaus Massengeil auf der Terrasse gut zu Abend gegessen. Die 2 Schauer störten uns nicht, da wir unter einer Plane saßen. Noch eine Weile bei uns auf Deck, dann begleiteten wir die Beiden zum Bahnhof. Es kamen keine Züge. Auf der Brücke hatta Harro zum Glück Handy-Empfang, so dass Monika ihren Soh anrufen konnte, Kurz bevor er kam lief auch der 1. Zug wieder ein.

Mi. 15.07.

Heute hatten wir nur 11 km und 2 Schleusen, da wir an dem schönen allten Wirtshaus zur Lahn in Dausenau anlegen wollten. Nach dem Mittagsimbiss machte ich mich mit Tobbi auf den Weg zum Wirtshaus, an der herrlichen '1000 jährigen' Eiche vorbei. Am Wirtshaus ein Schild „Wegen Krankheit geschlossen“ Schade. Blieben trotzdem am Steg liegen und machten uns auf den Weg zum Stadtmauer-Rundgang. Ziemlich schwül, aber im Wald angenehm erfrischend. Noch im Dorfladen Obst und kalten Apfelwein gekauft. Der Frisör erzählte uns die Stadtgeschichte, die 1000-jährige Eiche ist erst sicher 800 Jahre alt, keiner will die schönen allten, aber teils sehr kleinen Fachwerkhäuser mit niedrigen Decken im Ortskern. Eines wurde für über 1 Million originalgetreu restauriert, der Stall ausgebaut und dann für 160.000 verkauft! Im Lahnhof sehr gut gegessen, mit Petra, Tom und Sohn Lennart von dem Miet-Hausboot. Sehr nett. Tom kam später noch zu an Bord, Uwe erklärte ihm das Schiff.

Do. 16.07.

Kurz nach 10 Uhr los. Mit Motorboot in allen Schleusen bis zum Rhein. Um 13:15 in Koblenz Rheinlache angelegt. Sehr nett. Mit Hafenmeister und einigen anderen Anleger getrunken. Imbiss, kurze Pause, um 16 Uhr mit Fahrrädern vor zur Seilbahn, auf Burg Ehrenfels gefahren. Dort erst spazieren, ab 18 Uhr Rundgang durch die Burg. Immer noch heiß und schwül. Abendessen gekocht, noch mit anderen zusammen gesessen bis 22 Uhr.

Fr. 17.07.

Uwe fuhr morgens schon nach SB, während ich noch schlief. Sehr heiß. Zuerst mit Tobbi spazieren und Einkaufen. Auf Boot ein bißchen geräumt, geputzt, gesonnt. Erst um 18 Uhr wieder mit Tobbi raus. Nochmal bei Edeka Apfelwein geholt. Mit Sprudel prima Getränk bei Hitze. Uwe kam kurz nach 21 Uhr wieder mit allem, was wir vergessen hatten und seinem Rechner. Der alte Rechner an Bord war bei der Fahrt auf dem Rhein von Mosel zur Lahn runtergefallen und funktionierte nicht mehr richtig. Ist aber wichtig für die Fahrt auf dem Rhein wegen Anzeige der Fahrrinne.